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Quintette von Beethoven und Mozart

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Die Freitagsakademie ist Berns erstes Barockensemble und wurde von der Oboistin Katharina Suske 1993 mitbegründet. Seither ist die Musikerin Künstlerische Leiterin. Das zehnköpfige Ensemble spielt auf historischen Instrumenten, vorab Alte Musik und Barockmusik. Suske gleist jedoch die Werke immer wieder neu auf und verbindet sie mit Literatur oder Theater. Diese Saison hat sich das Ensemble dem Theatralischen in der Musik verschrieben. So erlebte das Publikum einen Tag am Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. im Schloss Versailles oder machte Bekanntschaft mit Telemanns Harlekinaden in Hamburg. Seit 2002 führt die Freitagsakademie die Konzerte im Konservatorium Bern auf.

Preiswürdig

Am Sonntag interpretieren die Bläser der Freitagsakademie Bern und der Hammerklavier-Spieler Eduardo Torbianelli mit den Quintetten für Bläser und Klavier von Beethoven und Mozart ein hochinte­ressantes Programm: Das Konzert in der Kapuzinerkirche Freiburg findet auf Einladung des Vereins Adma statt.

Die Quintette hat das fünfköpfige Ensemble kürzlich auf CD eingespielt und dafür den begehrten Preis «Diapason d’or» erhalten. Neben dem Preis der deutschen Schallplattenkritik und dem britischen Grammophon Award gilt der Diapason d’or als bedeutendster unabhängiger europäischer Schallplattenpreis für klassische Musik.

Erstes Barockensemble

Seit der Gründung vor 24 Jahren leitet Katharina Suske das Ensemble. Sie ist in Graz aufgewachsen und studierte bereits parallel zum Gymnasium Musik in der Begabten­klasse der Musikakademie. «Meine Mutter war Organistin und Cembalistin, und so war die Musik in unserer achtköpfigen Familie zentral», sagt die 55-Jährige. Suske hat zuerst Blockflöte gespielt. Mit 23 Jahren ging sie nach Mailand, um Oboe zu studieren. «Damals war ich bereits Mutter. Ich war 18 Jahre alt, als mein Sohn Jacob auf die Welt kam.» Es folgten Studienjahre in Den Haag. 1991 erhielt ihr damaliger Ehemann Stefan Suske am Stadttheater Bern ein Engagement als Schauspieler und wurde später Direktor. «So kam ich in die Schweiz und arbeite seither als freischaffende Musikerin.»

Mit dem Ensemble tritt am Sonntag auch der bekannte Berner Hornist Olivier Darbellay auf. Er studierte zunächst Cello, schloss dann aber seine Hornstudien unter anderem bei Bruno Schneider ab, der 2013 bei Murten Classics Artist in Residence war. Mit von der Partie sind auch die beiden Italiener Gabriele Gombi, Fagottist und Dozent am Konservatorium Neuenburg, und Eduardo Torbianelli am Hammerflügel. Torbianelli ist Dozent für Hammerklavier und historische Aufführungspraxis an den Hochschulen Bern, Basel und Paris. Mit dabei ist ebenfalls der Schweizer Klarinettist Pierre-André Taillard. Er unterrichtet an der Schola Cantorum Basiliensis historische Klarinette und Kammermusik.

Kapuzinerkirche, Freiburg. So., 12. November, 17 Uhr. Tickets an der Abendkasse ab 16.30 Uhr.

«Die Musik war in unserer achtköpfigen Familie zentral.»

Katharina Suske

Gründerin der Freitagsakademie

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