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Rabatt auf Staatswein doch nur für wenige und nicht für alle

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 Der grossrätliche Rabatt für den Freiburger Staatswein bleibt eine Rarität. Die Bevölkerung muss den Normalpreis zahlen.

Es gibt auch in Zukunft keinen verbilligten Staatswein für die ganze Bevölkerung. So antwortet der Staatsrat auf eine Anfrage von Nicolas Repond (SP) im Grossen Rat. Auslöser für Reponds Anfrage war eine Aktion, mit welcher die Verwaltung der Staatsreben den Grossräten erstmals einen Rabatt von 20 Prozent für bestimmte Sorten von Staatsweinen gewährte. Die SP-Fraktion nahm die Idee auf und gab der Bevölkerung den Rabatt weiter. Interessierte konnten bei den Grossräten Bestellungen aufgeben und erhielten den Wein mit Rabatt (die FN berichteten).

Nun schreibt der Staatsrat, dass diese Aktion innerhalb der Staatsverwaltung schon länger durchgeführt werde. Zum Jahresende könnten Angestellte je nach Verkaufsstand der verschiedenen Kategorien und entsprechend den Vorräten vergünstigt einkaufen. Dies als Werbeaktion unter einer grossen Zahl von potenziellen Kunden und um diese dazu zu bewegen, in ihrem privaten Umfeld Werbung für den Staatswein zu machen.

Grossabnehmer profitieren

Würde dieses Angebot – laut dem Schreiben an sich schon eine Ausnahme – an die ganze Bevölkerung gerichtet, fürchtet der Staatsrat um einen Ausverkauf der beschränkten Vorräte, vor allem angesichts möglicherweise schwankender Erträge der Staatsreben.

Ein Preisnachlass könne zudem den Wein abwerten und den privaten Weinhandel konkurrenzieren. Schliesslich sei die Verkaufsmarge zu klein, um auch noch in grossem Ausmass Rabatte machen zu können. Diese sollen weiterhin nur Händlern, Gastwirten und Grossabnehmern gewährt werden.

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