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«Raiffeisen bleibt bodenständig»

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Pierin Vincenz war auch an der gestrigen Delegiertenversammlung des Deutsch­freiburger Verbands der Raiffeisenbanken ein Thema. «Aus Fehlern der Vergangenheit werden die Lehren gezogen, und aus diesen wird man gestärkt die künftigen Herausforderungen meistern», gab sich Präsident Aldo Greca, Leiter der Raiffeisenbank Sense-Oberland, vor den 55 Delegierten und zahlreichen Gästen in Flamatt überzeugt. Dies konnte auch Staatsrat Jean-François Steiert in seiner Grussbotschaft bestätigen. «Die Raiffeisenbanken sind auf dem Boden der Realität geblieben. Und wer tiefe Wurzeln hat, ob Bäume oder Banken, kann auch im Gegenwind überleben», sagte er in seiner Grussbotschaft der Kantonsre­gierung.

Grundwerte bewahren

Greca erinnerte daran, dass der Name Raiffeisen seit seiner Gründung für Nähe, Unternehmertum, Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit stehe. «Diese Raiffeisenwerte bilden die ­Basis für eine vertrauensvolle Beziehung zu unseren Kunden und vor allem zu unseren Mitarbeitern», sagte er. Dies soll sich in Zukunft nicht ändern, auch mit der Reform 21 nicht (siehe Kasten). Dass das Vertrauen in die Raiffeisenbanken im vergangenen Jahr nicht gelitten hat, belegte Greca mit Kennzahlen: So hielt er fest, dass die Ausleihen der fünf Banken im letzten Jahr wiederum um 136 Millionen auf 5,1  Milliarden und die Kundengelder um 103 Millionen auf 3,9  Milliarden Franken zugenommen haben. Das gute Ergebnis habe auch erlaubt, insgesamt 5,7 Millionen Franken an Steuern zu bezahlen, was einer Zunahme von 14 Prozent entspreche. Auch aufgrund der hohen Kapitalquote von 18,57  Prozent stellte er fest, dass sich die Deutschfreiburger Raiffeisenbanken «kerngesund» entwickelten.

Der Verband hat im Jahre 2018 106 000 Franken für Werbung ausgegeben, wovon 66 600 Franken für Sponsoring, wie Kassier Gregor Sieber in seinem Bericht sagte. Dies freute auch den Sensler Oberamtmann Manfred Raemy, der sich für die Unterstützung der vielen Events bedankte, aber auch für die Mitfinanzierung von Grossprojekten wie der Orientierungsschulen. Er zeigte auf, wie in andern Bezirken etwa mit der Umfahrungsstrasse von Bulle oder der Autobahn A 1 im Broyebezirk Grossprojekte zu einem Aufschwung geführt haben. Dasselbe erhoffte er sich im Sensebezirk.

«Wehret den Anfängen»

Ständerat Beat Vonlanthen kam als Vertreter der Raiffeisen-Fraktion im Bundeshaus auf verschiedene «Baustellen» zu sprechen. Dabei erwähnte er auch die Absicht von Postfinance, ebenfalls Hypotheken auszuleihen. «Wehret den Anfängen», riet er den Raiffeisenbanken und hoffte, dass es nicht so weit kommen werde.

An der Versammlung wurde u.a. Markus Schaller, Leiter der Bank Freiburg Ost, für seine 15-jährige Tätigkeit als Hauptexperte bei der Freiburger Banken-Ausbildungskommission geehrt. Seine Nachfolge tritt Martina Raemy von der Geschäftsleitung der Raiffeisenbank Sense-Oberland an. Am Schluss stellte Andreas von Ballmoos, Head of Business Intelligence, die Flamatter Firma Scout 24 vor.

Reform 21

Raiffeisen schlägt neue Wege ein

An der Versammlung der Deutschfreiburger Raiffeisenbanken orientierte Olivier Roussy, Mitglied des Verwaltungsrates von Raiffeisen Schweiz, über die vorgesehenen Anpassungen. Nebst besseren Strukturen und einer guten Unternehmensführung sucht Raiffeisen Schweiz nach seinen Worten mit der Reform 21 vermehrt den Dialog mit den 246 Banken und den Regionalverbänden. «Wir wollen festlegen, wer welche Entscheide trifft, welche Kompetenzen Raiffeisen Schweiz oder die Banken haben», sagte er. Er versprach auch, dass das Genossenschaftsmodell weiterhin spürbar sein, auf die Bedürfnisse der Kunden eingegangen werde und alle Mitarbeiter bodenständig blieben. az

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