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Raiffeisen See-Lac trotzt dem Sturm

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757 Genossenschafter kamen am Samstag zur Generalversammlung der Raiffeisenbank See-Lac in Murten. Diese fand dieses Jahr im Zelt des Zirkus Gasser Olympia auf der Pantschau statt. Vor dem artistischen Zirkusprogramm im geselligen Teil kommentierte Verwaltungsratspräsident Hans Köhli das Geschäftsjahr 2015. «Unsere Bank ist auf Kurs», so Köhli. Sie habe den Jahresgewinn um 1,5 Prozent auf 628 000 Franken erhöht. 2014 hatte das Plus gar 4,5 Prozent betragen. Die Bank zolle den widrigen Umständen nach Aufhebung der Euro-Mindestgrenze Tribut. Unter diesen «äusserst dynamischen Bedingungen» sei die Bank gesund gewachsen, so Köhli.

Die Hypothekarausleihungen stiegen um 4,5 Prozent auf rund 630 Millionen Franken. Auch die Einlagen nahmen zu: mit 2,7 Prozent auf 421 Millionen Franken. Beide Werte seien besser als im Vorjahr, so Köhli. Die Verantwortlichen führen die höheren Einlagen auf die tiefen Zinsen zurück: Kassenobligationen werfen heute weniger ab als Spar- und Anlageformen. Im Anlagegeschäft sieht Bankdirektor Patrick Müller auch Wachstumspotenzial. Selbst die Erträge aus dem Handels- und Dienstleistungsgeschäft, das wegen der schwierigen Wirtschaftslage bei anderen Geldinstituten harzt, haben zugenommen.

 Höhere Rückstellungen

Im Hinblick auf eine mögliche zukünftige Verschlechterung der Wirtschaftslage und um allfällige Kreditausfälle zu decken, stellt die Bank Mittel zurück: von 308 000 Franken im letzten Jahr auf neu 1,1 Millionen Franken. Besonders einträglich waren für die Raiffeisen See/Lac die Anteilsscheine der Raiffeisen Schweiz. Der Sachaufwand konnte vor allem beim Personal gesenkt werden, konkret um 1,7 Prozent.

Für die folgenden Jahre zeigt sich die Führung der Bank trotz einzelner Bedenken zuversichtlich. «Es gibt Herausforderungen zu meistern, aber denen sind wie gewachsen», betonte Hans Köhli. Die Raiffeisen See/Lac lieferte rund 805 000 Franken an Steuern ab, etwas mehr wie im Vorjahr. 120 000 Franken gingen als Unterstützung in verschiedene Aktivitäten in der Region.

Die Zahl der Genossenschafter sank auf Ende 2015 um 0,8 Prozent von 6990 auf noch 6935. Die Bank zählt total 12 665 Geschäftskunden. fca

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