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Raiffeisenbank Bösingen springt über die Kantonsgrenze

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Martin Pürro, Präsident des Verwaltungsrates, führt das Interesse an der Bösinger Bank vor allem darauf zurück, dass das Raiffeisen-System och eine persönliche Beziehung zwischen Kunde und Bank ermöglicht. Da immer mehr Kunden aus der bernischen Nachbarschaft die Dienstleistungen der Bank in Anspruch nähmen, habe man schon seit einiger Zeit beabsichtigt, den Geschäftskreis über die Kantonsgrenze hinweg zu erweitern. Andere Institutionen haben diesen Weg der Zusammenarbeit schon beschritten. Er erinnerte an den Eishockey- und den Fussballklub, an die Schützengesellschaft, aber auch an den Seelsorgekreis Bösingen-Laupen der katholischen Pfarrei.

Indem der Geschäftskreis offiziell auf die vier bernischen Nachbargemeinden ausgedehnt wird, soll die Zugehörigkeit der Mitglieder und Kunden zur Raiffeisenbank Bösingen dokumentiert werden. Wie Martin Pürro betonte, werden die Kunden von Bösingen aus betreut. Es sei weder eine Geschäftsstelle noch eine Filiale in diesem Gebiet vorgesehen. Hingegen sollen die neuzeitlichen Vertriebskanäle, welche durch die Informatik zur Verfügung stehen, offen sein.
Mit der Wahl von Rechtsanwalt Fritz Schwegler-Zahnd aus Laupen in den Verwaltungsrat wurde ein weiteres Zeichen der Zusammenarbeit mit der Bankkundschaft aus der bernischen Nachbarschaft gesetzt.
Das neue Mitglied des Verwaltungsrates tritt die Nachfolge von Hans Stulz an, der auf die Generalversammlung hin seine Demission eingereicht hatte. Hans Stulz war 1986 in den Verwaltungsrat gewählt worden und war seit 1995 dessen Vizepräsident. Er wurde bei der Verabschiedung als «kritisches und konstruktives Mitglied» gelobt.
Sowohl der Präsident des Verwaltungsrates als auch der Bankleiter Heinz Frank zeigten sich erfreut darüber, dass es der Bank in den vergangenen fünf Jahren gelungen ist, den gesetzlich vorgeschriebenen Eigenmittelbedarf wieder zu erarbeiten. Er liegt heute wieder bei 101 Prozent. Als die Raiffeisenbank anfangs 1994 die Aktiven und Passiven der damaligen Spar- und Leihkasse übernahm, steigerte sich das Geschäftsvolumen zwar um rund 40 Millionen Franken. Die entsprechenden Eigenmittel von über 2 Millionen Franken konnte die Bank aber nicht übernehmen. Der Deckungsgrad mit eigenen Mitteln war deshalb auf rund 40 Prozent gesunken. Die Bankverantwortlichen hatten sich damals fünf Jahre Zeit gegeben, um wieder einen Deckungsgrad von 100 Prozent zu erreichen.

Erfolgreiches Geschäftsjahr

Die Bank erwirtschaftete 1999 einen Bruttoertrag von 3,095 Millionen Franken; 420 000 Franken oder 15,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft belief sich auf 2,746 Millionen Franken; 396000 Franken oder 16,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders erfreut zeigte sich Heinz Frank über die Zunahme der Kundengelder um 8,4 Millionen Franken oder um 8,7 Prozent. Der Geschäftsaufwand – eine Position, die, die Bankleitung besonders beschäftigt – erreichte 1,545 Millionen Franken. Vor fünf Jahren lag er noch bei rund einer Million. Der Bruttogewinn beläuft sich auf 1,55 Millionen Franken; 248000 Franken oder 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Für weitere Details vgl. Tabelle.

Die rund 300 Teilnehmer an der Generalversammlung konnten sich davon überzeugen, dass sich ihre Bank auf dem neusten Stand der Technik befindet. Auf einem Grossbildschirm wandte sich Pierin Vincenz, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Schweizer Verbandes der Raiffeisenbanken, über Internet mit einer Grussadresse an die Versammlung.

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