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Raiffeisenbank Sensetal hat neu alle zentralen Dienste unter einem Dach

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Autor: karin aebischer

«Es macht Freude und ist mit Stolz verbunden, dass wir diesen schönen Neubau heute offiziell eröffnen dürfen», sagte Daniel Perler, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Sensetal gestern Donnerstag an der Pressekonferenz im neuen Bankgebäude an der Bernstrasse in Flamatt. 15 Millionen Franken hat die Bank in das Gebäude inklusive Möblierung und Informatik investiert. Die Arbeitsabläufe sollen durch den Neubau optimiert werden. Denn die zentralen Dienste der Raiffeisenbank Sensetal, die vorher auf verschiedene Standorte im Geschäftskreis verteilt waren, sind nun an einem Ort zusammengefasst. Sämtliche Geschäftsstellen bleiben aber erhalten. «Damit wollen wir weiterhin Kundennähe demonstrieren», sagte Jürg Stähli, Vorsitzender der Bankleitung.

Photovoltaik auf dem Dach

Eineinhalb Jahre dauerte die Bauzeit; bereits Mitte Oktober haben Mitarbeitende der Bank das Minergie-Gebäude bezogen. Zurzeit arbeiten gemäss Jürg Stähli 40 Personen im grosszügigen Bau mit Seminar- und Veranstaltungsräumen, repräsentativen Besprechungszimmern für die Privat- und Firmenkundenberatung, Cafeteria, Archiv, Einstellhalle, Dachterrasse und vielem mehr. Platz wäre für 50 Arbeitsplätze. Im Erdgeschoss wurde die siebte Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Sensetal eingerichtet. Als Mieterin wird im Februar 2012 die Apotheke Flamatt AG in das Gebäude einziehen. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert jährlich 30000 Kilowattstunden Strom, so dass die Bank künftig einen grossen Teil des benötigten Stroms selber produzieren kann.

Kunst am Bau gut sichtbar

Der Architekt Helmut Czichelski von der BAP Architekten AG aus Neuenegg nannte weitere Zahlen: 62800 Tonnen Beton wurden verbaut, davon 14000 Tonnen zur Auftriebssicherung. Damit werde das Gebäude, das mitten im Sensebecken liegt, beschwert, erklärte er. Der Bau hat eine Geschossfläche von 4000 Quadratmetern. Die BAP-Architekten hatten sich in einem anonymen Architektur-Wettbewerb mit ihrem Projekt «Stratum» gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt. Den Ideenwettbewerb «Kunst am Bau» hat die junge Berner Künstlerin Julia Steiner gewonnen. Ihr Projekt umfasst eine malerisch-zeichnerische Fassadengestaltung im Erdgeschoss, einen Graphitabrieb an Wänden im Innenraum des Gebäudes sowie eine Bleistift-Kritzelwand im Eingangsbereich, bei der die Bevölkerung aktiv mitwirken kann. «Eine Art Gästebuch», erklärte sie.

Für Daniel Perler ist das neue Bankgebäude ein weiterer Beweis dafür, wie stark die Raiffeisenbank Sensetal an die Zukunft glaubt. «Das Bekenntnis zur Region ist uns nach wie vor sehr wichtig.» «Geld aus der Region – Geld für die Region» sei beim Bau auch der Leitsatz gewesen, erklärte Jürg Stähli. Wenn immer möglich wurden regionale Unternehmer berücksichtigt.

Büros wieder Wohnungen

Durch die Zentralisierung können die bisher als Büros beanspruchten Wohnungen in Schmitten, Wünnewil und Bösingen wieder als Wohnungen vermietet werden. In Bösingen ist dies bereits der Fall. Morgen Samstag lädt die Raiffeisenbank Sensetal die Bevölkerung zum Tag der offenen Bank ein. Es wartet ein abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein.

Bernstrasse 15, Flamatt. Sa., 12. November, 9 bis 16 Uhr.

Morgen hat die Bevölkerung die Möglichkeit, den Neubau in Flamatt zu besichtigen. Ein offener Lichthof verbindet das Erd- mit dem Dachgeschoss. Bei den verwendeten Materialien wurde viel Wert auf Transparenz und Schlichtheit gelegt.Bild Aldo Ellena

Zahlen und Fakten

66 Mitarbeitende an sieben Standorten

Die Raiffeisenbank Sensetal – neu mit sieben Standorten in Bösingen, Flamatt, Laupen, Neuenegg, Niederwangen, Schmitten und Wünnewil – beschäftigt zurzeit 66 Mitarbeitende, davon sieben Lernende. Die Bank hat eine Bilanzsumme von mehr als einer Milliarde Franken und gehört damit zu den grösseren Raiffeisenbanken der Schweiz. An einigen ihrer Standorte ist sie seit über 100 Jahren tätig und damit in der Region stark verankert. ak

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