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Raketen, Knallfrösche und Vulkane

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Mireille Rotzetter

Freiburg Nationalfeuertag statt Nationalfeiertag: Leuchtende Raketen, Knallfrösche, und funkende Vulkane dürfen am 1. August bei niemandem fehlen. Verkaufsstellen aus der Region bestätigen, dass der Verkauf von Feuerwerksartikeln gut gestartet ist. Die besten Tage, jene direkt vor dem 1. August, kommen aber erst noch.

Die Verkaufsstellen mussten sich dieses Jahr an ein neues Gesetz anpassen. Der Bundesrat hat am zwölften Mai die revidierte Sprengstoffverordnung in Kraft gesetzt. Diese schreibt vor, dass pyrotechnische Spielwaren wie Frauenfürze oder Knallfrösche erst an Kinder ab zwölf Jahren verkauft werden dürfen. Über 16-jährige können kleine Raketen und Vulkane erwerben. Grosse Raketen, Vulkane und Batterien, welche mehrere Raketen abschiessen, dürfen nur von Volljährigen gekauft werden. «Das neue Gesetz stellt neue Herausforderungen ans Personal», sagt Matthias Kuratli, Leiter Kommunikation von Coop Bern. Neu leuchte, wie bei Alkohol und Zigaretten, bei der Kasse ein Signal auf, das zur Ausweiskontrolle aufrufe. «Wir haben unser Personal speziell geschult.»

Ursula Nussbaumer, Verkäuferin im Geschäft Riedo Gustav AG in Düdingen, ist zufrieden mit dem bisherigen Verkauf. «Wir sind gut gestartet, an den zwei letzten Tagen vor dem 1. August wird am meisten los sein.» Marco Baeriswyl, Geschäftsleiter der Landi Plaffeien, sagt, dass die Aufhebung des Feuerverbots den Verkauf der Artikel in Gang gesetzt hat. «Unser Sortiment ist zwar nur klein, aber seit Dienstag haben wir schon einiges verkauft.» In den Coop-Verkaufsstellen der Region sind die Feuerwerksartikel erst seit Mittwoch zu haben. «Der 1. August ist vorher nicht in den Köpfen der Leute», sagt Kuratli.

Teurer Funkenregen

Die Kundschaft, welche Feuerwerksartikel kauft, reicht von Jung bis Alt. Aufgrund des neuen Gesetzes müssen Kinder mit den Eltern zusammen einkaufen. Laut den Detailhändlern sind Batterien der Renner. «Bei Kindern sind es natürlich die kleinen Knallkörper, die ziehen», sagt Kuratli. Die Leute gäben gerne Geld aus für Feuerwerksartikel. «40 Franken kostet ein 1.-August-Paket schnell einmal.» Baeriswyl betont, dass es vom Alter der Kunden abhänge. «Kinder kaufen für fünf Franken ein, Erwachsene geben zwischen 30 und 40 Franken aus.» Andrea Oliviera von Manor Freiburg beobachtet noch höhere Summen. «Die Leute bezahlen bis zu 100 Franken.»

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