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Rang zehn für Röthlin bei Abschiedstournee

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Bevor Viktor Röthlin im August seine Profi-Karriere beendet, möchte er im August bei der Leichtathletik-EM in Zürich seinen Titelgewinn aus dem Jahr 2010 wiederholen. Fünf Monate hat der Obwaldner noch Zeit, den «Peak» zu erreichen, wie er die Bestform nennt. Vor drei Wochen kehrte Röthlin aus seinem Trainingslager aus Kenia zurück und wollte sich beim Reusslauf einem ersten Formcheck unterziehen. Krankheitshalber musste er in Bremgarten Forfait geben, weshalb er sich kurzfristig für eine Teilnahme am Kerzerslauf entschied.

«Darauf lässt sich aufbauen»

Mit 46.55 Minuten unterbot Röthlin bei seinem ersten wettkampfmässigen Test den angestrebten Kilometerschnitt von 3:10 Minuten um drei Sekunden. «Darauf lässt sich aufbauen», sagte der 39-Jährige. «Zu Beginn des Rennens haben sich die Läufer an der Spitze abgetastet, da konnte ich gut mithalten. Sobald die Kenianer aber den sechsten Gang eingelegt haben, fiel ich zurück.» Einen Afrikaner nach dem anderen musste Röthlin ziehen lassen, nach 6,9 Kilometern betrug sein Rückstand auf die Spitze bereits über eine Minute.

«Ich lief ein ziemlich einsames Rennen, weshalb ich mich darauf konzentrierte, wann ich die vor uns gestarteten Läuferinnen einholen würde. Als ich dann Martina Strähl und Ursula Spielmann eingeholt hatte, feuerten mich die beiden mit ‹Hopp Viktor›-Rufen an. Eigentlich wollte ich ihnen etwas zurückrufen, aber mir fehlte die Kraft dazu.» Am Ende lief Röthlin mit 3:42 Minuten Rückstand auf den kenianischen Sieger Thomas Lokomwa über die Ziellinie. «Jetzt habe ich ein paar Zeiten, die ich vergleichen und an denen ich mich orientieren kann. Mit dem marathonspezifischen Training beginne ich Mitte Mai, nach dem GP von Bern.»

Neunjährige Liaison

Viktor Röthlin und der Kerzerslauf – das ist eine Liaison, die schon seit Jahren andauert. Zum neunten Mal war der Europameister, der sich momentan auf Abschiedstournee durch die Schweiz befindet, am Samstag im Seeland am Start. «Ich wollte damit Danke sagen an all die Leute, die mit viel Herzblut dafür sorgen, dass dieser wunderbare Lauf jedes Jahr wieder stattfindet. Es ist immer wieder eine Freude, zu sehen, wie das Dorf diesen Event lebt», sagte der Obwaldner. Auf die Frage, ob seine neunte Teilnahme seine letzte gewesen sei, meinte Röthlin mit einem Lächeln: «Es war sicherlich mein letzter Auftritt als Profi.»

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