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Ratgeber über AD(H)S stellt Kinder in den Mittelpunkt

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Das Institut für Familienforschung und Beratung der Universität Freiburg hat einen neuen Ratgeber «Kinder fördern» herausgegeben. Dieser befasst sich mit dem Umgang mit AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung). Der Ratgeber will mit seinen Handlungsempfehlungen die Betroffenen vor allem während der Abklärungsphase unterstützen. Er soll auch verhindern, dass Kinder, die aufgrund von Symptomen auffallen, vorschnell medizinisch versorgt werden oder im Gegenteil unbeachtet und unversorgt bleiben.

Wie das Institut in einem Communiqué schreibt, plädiert der Ratgeber für einen Perspektivenwechsel im Umgang mit von AD(H)S betroffenen Kindern. So sollen bei einem Verdacht auf AD(H)S mindestens vier Akteure in den Abklärungs- und Entscheidungsfindungsprozess involviert werden: das Kind, die Eltern, die Lehrperson und eine medizinische Fachperson. Der Ratgeber legt diesen nahe, sich mindestens einmal gemeinsam an einem runden Tisch auszutauschen. Ganz wichtig sei, dass das Kind die Möglichkeit habe, diesem runden Tisch beizuwohnen. Es soll über allfällige Schritte informiert werden und auch seine Meinung kundtun können, heisst es in der Mitteilung. Das Kind soll in seiner Selbstbestimmung bestärkt werden.

Die psychische Störung geht auf genetische, neuropsychologische und psychosoziale Faktoren zurück. Auch Umwelteinflüsse seitens der Schule, der Gesellschaft oder des Elternhauses können eine Rolle spielen.

Die schweizweit erstmalige Publikation setzt einen Schlusspunkt zu einem interdisziplinären und -institutio­nellen Forschungsprojekt. Das Freiburger Institut arbeitete dabei eng zusammen mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften und nutzte die Fachkompetenzen der Pädiatrie des Kantonsspitals Winterthur, der Kinder-und Jugendpsychiatrie und der Bildungswissenschaften.

Der Ratgeber ist gratis und nur in deutscher Sprache erhältlich.

uh

 

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