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Rationelle und schonende Waldarbeit

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Rationelle und schonende Waldarbeit

Waldbesitzern wurde Vollernte-Maschine vorgeführt

In Richterwil bei Bösingen wird zurzeit ein rund 30-jähriger Waldbestand mit einer Vollernte-Maschine durchforstet. Am Freitag wurde die vollmechanisierte Forstarbeit den Waldeigentümern der Region vorgeführt.

Autor: Von ANTON JUNGO

Martin Rathgeb von der Firma Schafer AG in Neyruz, welche die Waldarbeiten ausführt, sieht im Einsatz von Vollernte-Maschinen zwei grosse Vorteile: Zum einen können die Arbeiten mit grossen Maschinen sehr rationell ausgeführt werden. Zum andern werden die Bäume, die stehen bleiben und den zukünftigen Wald bilden, sehr schonend behandelt. Er wies auch darauf hin, dass die Unfallgefahr stark reduziert werden kann, da das Hantieren mit der Motorsäge entfällt.

Gute Planung ist notwendig

Wie er vor den Waldbesitzern ausführte, ist eine gute Planung des Durchforstungsprojekts sehr wichtig. Es braucht Rückgassen, auf welchen sich die Ernte-Maschine auf das Waldstück vorarbeitet. Diese Gassen werden vorgängig vom Revierförster markiert. Von den Rückgassen aus greift der Prozessor-Arm beidseitig rund zehn Meter weit in den Waldbestand ein, umfasst den Baum, sägt ihn um, entastet ihn und zersägt ihn auf die gewünschte Länge. Die Trämel werden beidseitig der Rückgasse deponiert und können später – ebenfalls mit einem Spezialtransport-Fahrzeug zum Lagerplatz gebracht werden.Ebenfalls vorgängig muss der Revierförster mit Bändern die sogenannten Kandidaten markieren. Es handelt sich dabei um jene Bäume, die einmal zu Stämmen heranreifen sollen. Wichtig ist, dass diese Bäume bei den Durchforstungsarbeiten unverletzt bleiben – und dies ist offensichtlich beim Einsatz von Vollernte-Maschinen eher garantiert als beim Einsatz von Motorsägen und dem Rücken der gefällten Bäume. Trotz ihrer Grösse schädigen die Maschinen auch den Waldboden kaum. Sie bewegen sich auf einer dichten Schicht von Astwerk fort, das beim Entasten der Stämme liegen bleibt. Die Äste bleiben als Dünger im Wald zurück.Der Vollernter, der zurzeit in Richterwil im Einsatz ist, eignet sich gemäss Martin Rathgeb für Stämme mit einem Durchmesser von bis zu 40 Zentimetern oder einem Ausmass von rund eineinhalb Kubikmetern. Die Firma Schafer verfügt aber auch über eine Maschine, die Bäume bis zu 4 Kubikmetern bewältigen kann.

Umfassendes Angebot

Die Kosten für die Aufbereitung von einem Kubikmeter Holz bis zur Aufschichtung am Lagerplatz beläuft sich auf 35 bis 40 Franken.Martin Rathgeb wies die Waldeigentümer darauf hin, dass die Firma Schafer AG aber auch den Verkauf und den Abtransport des gefällten Holzes organisiert.

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