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Rationeller und umweltfreundlicher Umgang mit der Energie

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Autor: Anton jungo

WislisauBetriebsleiter Bernhard Hostettler konnte am Dienstagabend an der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes ARA (Abwasserreinigungsanlage) Sensetal im bernischen Wislisau darauf hinweisen, dass die Reinigungsanlage 2008 sehr gut funktioniert hat: So haben von 288 Analysen nur drei Proben die vorgeschriebenen Werte erreicht.

Weniger Abwasser als 2007

In der ARA Laupen wurden im vergangenen Jahr 8392 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt. Da im Einzugsgebiet keine grösseren Unwetter zu verzeichnen waren, fiel 2008 die Abwassermenge um neun Prozent oder 757 000 Kubikmeter tiefer aus als im Vorjahr, wie Bernhard Hostettler ausführte.

Die Betriebsrechnung 2008 schliesst bei Kosten von 2,07 Millionen Franken 549 000 Franken oder 21 Prozent unter dem Budget ab. Gemäss Finanzchef Oswald Udry ist das positive Ergebnis vor allem auf einen geringeren Energieverbrauch und auf eine kleinere Menge Klärschlamm, die entsorgt werden musste, zurückzuführen.

Weniger Strom gekauft

Durch Erhöhung der Eigenproduktion und durch Sparmassnahmen musste die ARA nur noch 632 000 Kilowattstunden Strom kaufen. Verbraucht wurden 1,981 Millionen Kilowattstunden elektrischer Energie. Im betriebseigenen Blockheizkraftwerk wurden 1,409 Millionen Kilowattstunden elektrischer Energie produziert. Die Gasproduktion belief sich auf 852 000 Kubikmeter. Sie wird für die Produktion von Wärme- und elektrischer Energie eingesetzt.

Verbandspräsident Marcel Lehmann konnte der ARA-Belegschaft zur Médaille d’eau gratulieren. Sie wurde der ARA Laupen für den rationellen und umweltfreundlichen Umgang mit Energie verliehen.

Weniger teuer als gedacht

Einstimmig genehmigten die Delegierten einen Rahmenkredit von 1,7 Millionen Franken für eine weitere Etappe von werterhaltenden Massnahmen am Verbandskanalisationsnetz. Die Gesamtkosten für diese Massnahmen, welche in zwei Etappen (2006 bis 2010 und 2011 bis 2016) ausgeführt werden sollten, waren gemäss Bernhard Hostettler ursprünglich auf 5,4 Millionen Franken geschätzt worden. Es zeigte sich aber bei der Ausführung der ersten Etappe, dass nur rund 42 Prozent des vorgesehenen Betrags nötig war.

Ebenfalls einstimmig genehmigten die Delegierten einen weiteren Rahmenkredit von 3,4 Millionen Franken. Mit diesem Betrag sollen in der Periode 2009 bis 2014 werterhaltende Massnahmen bei der Abwasserreinigungsanlage in Laupen ausgeführt werden.

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