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Rauschtrinken: Ambulanz und Spitalaufenthalt werden teuer

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Für den Transport der bewusstlosen Jugendlichen in die Spitäler von Freiburg und Tafers waren drei Ambulanzen im Einsatz. Wie Jean-Pierre Boschung vom Ambulanz- und Rettungsdienst Sense sagt, kostet der Einsatz pro Stunde 700 Franken: «Zwei Jugendliche mussten einzeln und die andern zwei zusammen in einer Ambulanz transportiert werden.» Im Rettungswagen fahren stets zwei diplomierte Rettungssanitäter mit. Ein solcher Einsatz dauert rund eineinhalb Stunden.

Wer zahlt was?

In diesem Zusammenhang stellt sich nun die Frage, wer für die Kosten aufkommt. Die Krankenkassen sind wohl verpflichtet, die Leistungen der Grundversicherung zu übernehmen. Und das sind für Transportkosten 500 Franken pro Kalenderjahr. Den Rest muss der Versicherte selber übernehmen.

Denn auch bezüglich Zusatzversicherung bestehen Einschränkungen. Beim Konsumieren von Drogen, Betäubungs- und Suchtmitteln verweigern die meisten Krankenkassen die Übernahme der Kosten. Das gleiche gilt bei Alkohol- und Medikamentenmissbrauch.

Auch Komplikationen und Spätfolgen, die in Zusammenhang mit solchen Ereignissen stehen, sind von der Pflegezusatzversicherung ausgeschlossen.

Laut Krankenversicherung Concordia wenden in besagten Fällen 90 Prozent der Krankenkassen den Leistungsausschluss an. Das Alkoholgelage kann unter Umständen den Jugendlichen beziehungsweise den Eltern teuer zu stehen kommen. il

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