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Reaktion: Polizeibeamte fordern ein hartes Durchgreifen bei Gewalt gegen Polizisten

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Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) ist in Sorge. «Muss erst ein Polizist sterben?», heisst es in der Mitteilung, die er gestern verschickte. «Der VSPB ist schockiert über die Art der Gewalt an der bewilligten Kundgebung in Freiburg und fordert ein hartes Durchgreifen.»

An der Demonstration gegen Polizeigewalt wurden zwei Kantonspolizisten verletzt, sehr wahrscheinlich durch Leuchtraketen, wie Polizeisprecher Benoît Dumas auf Anfrage bestätigt. Die beiden Verletzten konnten das Spital wieder verlassen. Der eine sei am Arm, der andere am Bein verletzt. Letzterer wird der Arbeit laut Dumas sicher zehn Tage fernbleiben.

Max Hofmann, Generalsekretär des Polizeibeamten-Verbands, stellt eine allgemeine Zunahme der Gewalt gegen Polizisten fest. «Die Justiz sollte sich dagegen mit voller Härte duchsetzen», sagt er. Er zeigt sich erstaunt darüber, dass alle 47 Kundgebungsteilnehmer, die am Samstag festgenommen worden waren, wieder auf freiem Fuss sind. «Wenn jemand eine Leuchtrakete gezielt auf einen Menschen abfeuert, dann ist das für mich ein Mordversuch», sagt Hofmann.

«Die Leute wurden am Samstag und Sonntag befragt», sagt Dumas. Wenn sie dabei entlastet würden, aber auch wenn keine Verdunkelungsgefahr bestehe, sei eine Freilassung angezeigt. «Nur wenn der Richter gewichtige Gründe sieht, bleibt jemand in Untersuchungshaft.» njb

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