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Reaktionen: Schweigeminuten und Krisenteams an den Schulen

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Gestern war ein schmerzhafter Tag in der Orientierungsschule Belluard, wo Lucie Trezzini bis letzten Sommer zur Schule gegangen ist. «Da war viel Traurigkeit, und da waren viele Fragen», sagt Schuldirektorin Claudine Perroud. Im Belluard, in dem am Wochenende zudem ein Schüler aufgrund eines Arterienrisses verstorben ist, hat man am Sonntag eine Krisengruppe eingesetzt, mit Mediatoren, Psychologen und Schulärzten. «Bei Lucie warten wir nun auf die Resultate der Ermittlungen, damit wir die Fragen der Jugendlichen beantworten können», sagt Perroud.

So sieht es auch Frédéric Ducrest, Direktor an der Orientierungsschule La Tour-de-Trême, wo Lucies Bruder zur Schule geht: «Um weiterzugehen, müssen wir die Umstände von Lucies Tod kennen». Am Kollegium Süd, wo die Mutter von Lucie unterrichtet, wurden die Jugendlichen und die Lehrkräfte orientiert; danach hielten sie eine Schweigeminute ab.

Am Donnerstag wird der Ständerat über eine Motion des Neuenburger FDP-Politikers Didier Burkhalter diskutieren; er fordert ein schnelles Alarmsystem, mit dem die Bevölkerung in Entführungsfällen informiert wird. Im Kanton Freiburg richtet die SP-Grossrätin Erika Schnyder aus Villars-sur-Glâne eine Frage an den Staatsrat: Sie möchte, falls der Ständerat das Alarmsystem ablehnt, ein solches im Freiburgerland einführen.

Stéphane Sanchez und Kessava Packiry, La Liberté/njb

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