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«Rechnen mit vielen Fragen»

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«Rechnen mit vielen Fragen»

Der Personalbestand des Untersuchungsrichteramtes ist leicht aufgestockt worden, um den Zusatzaufgaben zu begegnen. Untersuchungsrichter Markus Julmy ist sich sicher, dass dies nicht reicht. Die Arbeitslast werde weiterhin sehr hoch sein.

Autor: Mit MARKUS JULMY sprach WALTER BUCHS

Wie wird sich die Arbeit des Untersuchungsrichters mit dem revidierten Strafgesetz ändern?

Wir werden uns gemäss den neuen Bestimmungen viel mehr auf die persönliche wirtschaftliche Situation der Betroffenen abstützen. Ich hoffe, dass uns die Polizei möglichst viele Informationen wird liefern können, was uns zusätzliche Arbeit ersparen würde.

Wo orten Sie wesentliche Schwierigkeiten?

Wie gesagt, wird das Strafmass nach der persönlichen Situation festgelegt. Für das gleiche Vergehen wird die Strafe nicht mehr die gleiche sein. Ich frage mich, ob der Bürger das nachvollziehen und verstehen kann. Wir rechnen jedenfalls am Anfang mit vielen Rückfragen.

Ist das neue Sanktionssystem gerechter?

Man kann sagen, dass es gerechter ist in dem Sinne, dass die individuelle Situation mehr berücksichtigt wird. Man muss aber feststellen, dass man nicht alles mit Geldstrafen regeln kann. Je nach Täterprofil erreicht man nicht viel.

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