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Rechnung schliesst besser als budgetiert

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Autor: Imelda Ruffieux

Im Budget war ein Defizit von 380 000 Franken vorgesehen. Nun schloss die laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 19 000 Franken ab. Die ist umso erfreulicher, als der Gemeinde durch die Unwetter vom letzten August Nettokosten von 200 000 Franken entstanden waren, welche die Gemeindefinanzen zusätzlich belasteten.

Ein Gesamtaufwand von 20,784 Mio. steht einem Ertrag von 20,803 Mio. Franken gegenüber. Gemäss Finanzchef Daniel Perler ist das gute Resultat auf Budgettreue, strikte Ausgabenkontrolle, mehr Steuereinnahmen und einen Rückgang bei den Beiträgen an Kanton und Gemeindeverbände zurückzuführen.

In einer Phase mit vielen Investitionen

Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf 4,5 Mio. Franken. Allein die OS-Erweiterung schlägt mit über drei Millionen Franken zu Buche. Gemeinderat Perler wies darauf hin, dass sich die Gemeinde derzeit in einer Phase mit hohen Investitionen befinde. Sobald diese zu Ende sei, sollte sich der Selbstfinanzierungsgrad von heute 29 Prozent verbessern. Die Laufende Rechnung und die Investitionsrechnung wurden von der rund 80-köpfigen Versammlung unter der Leitung von Doris Bucheli-Betschart einstimmig genehmigt.

Für eine längere Diskussion sorgte ein Kreditbegehren von 38 000 Franken für die Einrichtung einer Kugelstoss- und Weitsprunganlage bei der Primarschule Flamatt. Die bestehende Anlage ist in schlechtem Zustand. Der heutige Standort in einem Wäldchen machte den Unterhalt zudem aufwändig. Das Projekt sieht vor, ein bestehendes Spielfeld beim Schulhaus durch eine Sandgrube zu erweitern.

Kosten/Nutzen

Die Finanzkommission sprach sich gegen das Projekt aus, weil ihrer Meinung nach die Balance zwischen Kosten und Nutzen nicht gegeben ist. Sie war der Meinung, dass die Leichtathletik im Schulsport zu wenig Bedeutung habe, um eine solche Investition zu rechtfertigen.

Sie schlug stattdessen vor, eine Vorverlegung der geplanten Sanierung der Sporthalle Flamatt zu prüfen.

Gleiche Standards für Flamatt und Wünnewil

Diesen Ausführungen widersprach Markus Probst, Schulleiter in Flamatt. An der bestehenden Anlage sei in den letzten 30 Jahren nur wenig gemacht worden. Der Wunsch nach einer neuen Anlage sei deshalb eine legale Forderung. Er forderte auch, dass für die Flamatter Kinder der gleiche Standard geschaffen wird wie für die Wünnewiler Kinder. «Das vorliegende Projekt ist massvoll und kostengünstig.»

Die Karte «Wünnewil gegen Flamatt» wurde in der Diskussion mehrfach ausgespielt, was von Fiko-Präsident Bruno Boschung als unfair bezeichnet wurde. Ein Bürger schlug vor, das Projekt zurückzustellen, um eine kostengünstige Sanierung der alten Anlage zu prüfen. Am Schluss meinte ein Bürger, dass man schon öfters Kredite mit mehr Nullen genehmigt hätte und dass diese 38 000 Franken nur ein Tropfen auf dem heissen Stein seien.

Die Mehrheit der Bürger vertrat in der Abstimmung ebenfalls diese Meinung. Die Zustimmung erfolgte mit 62 Ja- zu 14 Nein-Stimmen.

Mehrere Kredite

Die Bürgerinnen und Bürger von Wünnewil-Flamatt genehmigten am Freitag im Weiteren folgende Geschäfte:

? Ein nachträglicher Kredit von 117000 Franken für die Erschliessung eines Gebietes von rund 23000 Quadratmetern im Hagnet. Dieses befindet sich derzeit im Richtplan. Die vorgezogene Erschliessung drängte sich auf, weil das benachbarte Gelände auf dem Gebiet von Schmitten zurzeit erschlossen wird.

? Die Sanierung von drei Strassenabschnitten im Bereich Chnäll/Buchholz, Nussbaumen und Golfstrasse. Diese hatten sich nach den Unwettern des letzten Sommers gesenkt. Zudem eine Entwässerung in der Balsingenstrasse. Insgesamt beläuft sich der Kredit auf 180 000 Franken.

? Die Genehmigung der überarbeiteten Statuten des Gemeindeverbandes «Spital, Pflegeheim und sozialmedizinische Dienste im Sensebezirk».

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