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Rechnungsplus trotz einiger Turbulenzen

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«Wir haben ein turbulentes Rechnungsjahr hinter uns», sagte Gemeinderat Christian Sommer an der Gemeindeversammlung vom Freitagabend in St. Antoni. «Deshalb sind wir umso glücklicher, Euch heute einen erfreulichen Abschluss präsentieren zu können.» Wie der Finanzchef ausführte, schliesst die Rechnung 2016 bei einem Aufwand von rund 8,8 Millionen Franken mit einem Mehrertrag von 125 500 Franken. Das Resultat fällt damit um 43 000 Franken besser aus als im Budget vorgesehen. «Die positive Bilanz erlaubt es uns, zusätzliche Abschreibungen von 815 000 Franken vorzunehmen.»

Der Kassier kostete

Der gute Abschluss sei wesentlich auf eine positive Tendenz bei den Steuereinnahmen zurückzuführen, erklärte Sommer: «Die Steuererhöhung von 2013 und das gesunde Bevölkerungswachstum zeigen Wirkung.» Dass das Resultat nicht noch besser ausfiel, hänge damit zusammen, dass St. Antoni 2016 mit personellen Veränderungen konfrontiert gewesen sei. So musste die Gemeinde den Posten des Kassiers neu besetzen, nachdem dieser vergangenen Frühling spurlos von der Bildfläche verschwunden war (die FN berichteten). «Die externe Unterstützung und die Neubesetzung der Stelle haben hohe Mehrkosten verursacht», erklärte Sommer. Einen Teil davon habe die Versicherung getragen: «Es verbleiben aber immer noch über 77 000 Franken bei der Gemeinde.»

Aus der Versammlung und von der Finanzkommission erhielt der Gemeinderat unter der Leitung von Ammann Ernst Leiser Lob für die sorgfältige Budgetarbeit. «Seit drei Jahren ist eine finanzielle Strategie vorhanden», meinte ein Bürger, «und der Wille, diese umzusetzen.» Die 39-köpfige Versammlung verabschiedete die Rechnung einstimmig.

Ebenfalls einstimmig – oder mit grosser Mehrheit – beschloss die Versammlung mehrere Investitionen. So sprach sie 100 000 Franken für die Beschaffung neuer Stühle und Pulte für die Primarschule. Weiter gewährte sie 30 000 Franken für einen Teilersatz der Friedhofmauer bei der katholischen Kirche sowie 160 000 Franken für die Belag- und Untergrundsanierung eines rund 530 Meter langen Abschnitts der Obermontenstrasse auf der Strecke Schattacher–Guglenberg.

Planungskredite über 40 000 respektive 27 000 Franken sprachen die Anwesenden für die anstehende Instandsetzung der Trinkwasserversorgung – sowohl das Reservoir Rüti als auch die Pumpwerke Moos und Lettiswil entsprechen nicht mehr den heutigen Vorschriften – sowie die Sanierung der Bächlisbrunnenstrasse. Mit der Gewährung eines Nachtragkredits von 28 500 Franken schloss die Gemeinde zudem das 83 500-Franken-Projekt «Verkehrssicherheit Obermonten» ab.

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