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Recycling fürs Ohr

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: «Now it’s overhead» im Bad Bonn

Autor: Von UELI STRASSER

Es kommt nicht eben oft vor, dass ein Schlagzeuger für seine Band als Anheizer auftritt. Und noch viel seltener, dass er dies solo und mit einer Gitarre um den Hals tut. Aber was ist schon normal, wenn man zum Clan der «Saddle Creek»-Bands gehört?

«Saddle Creek» ist ein Plattenlabel, das sich eigentlich um Bands aus Omaha in Nebraska kümmert. Wobei der Begriff «Bands» weit hergeholt ist – eigentlich ist es immer dasselbe Dutzend Musiker (meist Multi-Instrumentalisten), welche in verschiedenen Zusammensetzungen unter verschiedenen Namen unterschiedliche (aber durchwegs hörenswerte) Musik machen. Einziger «Fremdkörper» im Club sind «Now it’s overhead», die den Sprung zum Label aus Athens im Bundesstaat Georgia geschafft haben.

Das Beste aus den letzten 20 Jahren

Was vor kurzem noch hochnotpeinlich war, gehört derzeit zum guten Ton: Das Revival der 80er-Jahre. Nach den unsäglichen TV-Shows zum Thema hat der Virus in letzter Zeit auch die Pop-Musik befallen. Bands wie «Franz Ferdinand», «Cursive» oder eben «Now it’s overhead» reissen sich bewährte Wave-Elemente unter den Nagel, mischen frische Ideen dazu und entern mit ihren Produkten die alternativen Hitparaden. Monotone Stakkato-Rhythmen, billige Synthesizer und melancholische Gesänge, wie man sie von alten «Cure» oder «Depeche Mode»-Platten kennt treffen auf wütende Gitarren à la Nirvana und zeitgemässe elektronische Sounds.

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