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Reformierte Kirche schliesst im Plus

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Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Freiburg (ERKF) hat die Jahresrechnung der Synodalkasse 2016 an ihrer kürzlich stattgefundenen Versammlung in Grangeneuve genehmigt. Der Synodalrat konnte den 79 Anwesenden laut einer Mitteilung einen überraschend guten Abschluss vorlegen: Bei einem Aufwand von 2,175 Millionen Franken beträgt der Überschuss unter dem Strich knapp 51 000 Franken. Der Nettoaufwand sei um knapp 73 000 Franken niedriger als budgetiert ausgefallen. Der Voranschlag 2016 hatte noch einen Verlust von rund 500 Franken vorgesehen.

Der Grund für dieses Ergebnis sei auf geringere Ausgaben zurückzuführen, vor allem bei den Personalkosten und der Verwaltung, wird Synodalrätin Anne-Elisabeth Nobs in der Mitteilung zitiert. Verschiedene budgetierte Ausgaben seien nicht getätigt worden.

Zusätzlicher Beitrag

Die Synode beschloss, einen Teil des Überschusses für die Unterstützung der Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende der Caritas zu reservieren. Der Synodalrat habe dabei den Anstieg von Beratungsanfragen vor Augen, der mit der Zunahme an Asylsuchenden im Kanton zusammenhänge. In zwei Jahren habe sich die Zahl der Konsultationen verdreifacht. Die Beratungsstelle unterstützt vor allem minderjährige Asylsuchende mit juristischem Rat. Die ERKF stellt schon jetzt jährlich 30 000 Franken für die Beratungsstelle bereit.

«Die Menschen fliehen vor Konflikten, vor schwierigen Lebensbedingungen, und sie versuchen, in Europa Fuss zu fassen», sagte Synodalrat Andreas Hess laut Mitteilung. Er stellte fest, dass die Beratungsstelle ausschliesslich asylrechtlichen Fragen behandle. So könnten die Betroffenen besser abschätzen, ob ein Rekurs gegen einen Entscheid überhaupt eine Chance habe. Die Statistik zeige, dass 70 Prozent der Entscheide für die beratenen Asylsuchenden positiv verlaufen seien.

Der restliche Überschuss werde den Reserven zugewiesen. Die Synode der Reformierten Kirche genehmigte die Jahresrechnung 2016 diskussionslos.

Seelsorge in der Guglera

Synodalrat Andreas Hess verwies im Jahresbericht laut Mitteilung auf eine Informationsreise nach Basel in ein Ausschaffungszentrum, um sich für die Schaffung einer neuen, mit 30 Prozent dotierten Seelsorgestelle im geplanten Bundeszentrum für Asylsuchende in der Guglera vorzubereiten. Im Bereich der Seelsorge habe Synodalrätin Therese Chammartin die Bemühungen des Synodalrates angesprochen, in Spitälern, Hochschulen, Haftanstalten und in den Institutionen für Menschen mit einer Behinderung des Kantons die Seelsorge zu fördern und auszubauen. Die Synodalen genehmigten den Jahresbericht ihres Synodalrates einstimmig.

emu

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