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Reformierte Kirche will noch nicht umziehen

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Autor: Helene Soltermann

Murten Ob die evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Freiburg ihren Hauptsitz von Murten ins Gambach-Schulhaus der Stadt Freiburg wechselt, steht noch nicht fest. Der Synodalrat wollte den Umzug vorantreiben; dies hat er an der gestrigen Synode denn auch vorgeschlagen. Zwar wurde das Umzugsprojekt nicht gänzlich zurückgewiesen, wie dies die Kirchgemeinden des unteren Seebezirks mit einem Antrag erreichen wollten, doch der Synodalrat muss sich noch einmal über das Konzept beraten und dieses an einer späteren Synode präsentieren.

Kauf ist nicht möglich

Ein Grund für die Zurückweisung waren die Besitzverhältnisse. Das Gambach-Schulhaus gehört der Stiftung Reformierte Schule Freiburg. Der Synodalrat habe der Synode mitgeteilt, dass die reformierte Kantonalkirche das Gebäude nicht kaufen könne, sagte Kirchenschreiber Peter A. Schneider nach der Synode gegenüber den FN. Der Synodalrat müsse sich nun die Frage stellen, ob er Räumlichkeiten brauche, die ihm gehören oder ob er diese auch einfach nur mieten könne, ergänzte Synodalrat Pierre-Philippe Blaser.

Daniel de Roche hört auf

Der Synodalrat will nun zusammensitzen, um das weitere Vorgehen in Sachen Umzug zu besprechen. Tun wird er das in einer neuen Konstellation: Daniel de Roche kandidierte gestern nicht mehr als Synodalratspräsident. De Roche, der 14 Jahre Präsident war und insgesamt 23 Jahre im Synodalrat sass, hat einen neuen Job, mit dem seine «materielle Zukunft gesichert» sei, wie er sagte. Es habe aber auch Stimmen gegeben, die eine Erneuerung an der Spitze wollten. Dass er im Herbst als Grossrat abgewählt wurde, habe vielleicht auch einen gewissen Druck auf ihn ausgeübt, meinte de Roche. Seinen Entscheid, nicht mehr zu kandidieren, hat de Roche am Samstag gefällt – also erst zwei Tage vor dem Treffen der Synode.

Drei von sieben sind neu

Zum neuen Präsidenten des Synodalrats ist gestern Pierre-Philippe Blaser gewählt worden. Neu in den siebenköpfigen Rat gewählt wurden auch Hans-Ulrich Marti, Monique Johner und Andreas Hess. Sie ersetzen neben Daniel de Roche die Zurückgetretenen Samuel Gerber und Jean-Christoph Stucki.

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