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Regen brachte Hänge ins Rutschen

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In St. Antoni glitten Erdmassen gegen Reihenhaussiedlung

Autor: Von ANTON JUNGO

Die Feuerwehr St. Antoni war am Montagabend gegen 23 Uhr wegen eines Erdrutsches in Lampertshalten alarmiert worden. In einer Neubausiedlung auf der Südwestseite des Lampertshalten-Hügels war ein Abhang ins Rutschen gekommen. Knapp 30 m3 Erdreich bewegten sich auf eine Reihenhaussiedlung zu. Die stark durchnässten Erdmassen rissen ein Gartenhäuschen mit und kamen vor dem Eingang eines Wohnhauses zum Stehen.

Überwachung angeordnet

Der Feuerwehrkommandant Hubert Zosso und Oberamtmann Nicolas Bürgisser begaben sich noch in der Nacht auf die Unfallstelle. Da der Rutsch zum Stillstand gekommen war und für die Bewohner keine akute Gefahr bestand, wurde auf eine Evakuierung verzichtet. Hingegen ordnete der Oberamtmann eine Überwachung des rutschenden Hanges an.Bei der Ortsbesichtigung am Dienstagnachmittag stellte Christophe Dénervaud, Geologe beim kantonalen Bau- und Raumplanungsamt, fest, dass der Rutsch durch eine unsachgemäss ausgeführte Aufschüttung ausglöst wurde. Gemäss seinen Beobachtungen ist der Hang zu steil angelegt und das aufgeschüttete Material schlecht mit dem Untergrund verbunden. Dadurch geriet das vom lange anhaltenden Regen durchtränkte Erdreich ins Rutschen.An den Gebäuden konnten keine Schäden festgestellt werden. Kosten werden vor allem durch die schwierigen Räumungsarbeiten zwischen Steilhang und Häuserzeile entstehen. Der Geologe empfiehlt, den Hang nach den Regeln der Baukunst zu sanieren und zu stabilisieren.

Strasse verschüttet

Zu einem Erdrutsch war es am Montagabend, gegen 20.30 Uhr, auch zwischen Römerswil und Tentlingen gekommen. Kurz vor der Einfahrt nach Christlisberg waren rund 30 m3 Erdreich auf die Kantonalstrasse gerutscht. Diese musste gemäss Oberamtmann Nicolas Bürgisser während rund zwei Stunden gesperrt werden.Zu einem Erdrutsch war es ebenfalls bei der Crausaz-Steigung, zwischen Marly und Le Mouret, gekommen.

Feuerwehren im Einsatz

Gemäss Angaben der Polizei waren in der Nacht auf Dienstag 15 Feuerwehrkorps wegen überschwemmten Wohnhäusern und über die Ufer tretenden Bächen im Einsatz.Die starken Regenfälle führten zu einem starken Anschwellen der Taverna in Flamatt. Die Wassermassen vermochten gemäss Aussage von Nicolas Bürgisser die Unterführung der Kantonalstrasse beim Friedhof nur noch knapp zu passieren. Die Feuerwehr war im Einsatz.Auch bei Vuisternens-en-Ogoz und in Les Paccots war ein Bach über die Ufer getreten.

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