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Regen und Kälte zum 20. Geburtstag

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Wir hatten den Regen zum 20. Geburtstag nicht eingeladen. Er ist aber dennoch gekommen.» Seinen Humor lässt sich Xavier Pattaroni von Cinemotion trotz des verregneten Sommers nicht nehmen. «Natürlich sind wir enttäuscht und hätten gehofft, dass das Openair-Kino Freiburg die 20. Ausgabe mit etwas mehr Leuten feiern kann», sagte er auf Anfrage zur Veranstaltung, die am Dienstag zu Ende gegangen ist. Eine Katastrophe sei das Resultat jedoch nicht. «Wir sind eine Openair-Veranstaltung und wissen, dass wir extrem vom Wetter abhängig sind.» Deshalb werde in guten Jahren für die schlechten vorgesorgt. «Wir haben noch kein Messer am Hals und das schlechte Jahr stellt die Ausgabe 2015 keineswegs infrage.»

Fast 2000 Besucher weniger

Auf die 33 Abende verteilt kamen insgesamt 5800 Besucher ins Bollwerk; mit über 550 Zuschauern war aber nur der Film «Qu’est-ce qu’on a fait au bon Dieu» (auf Deutsch: «Monsieur Claude und seine Töchter») ausverkauft. Weitere gut besuchte Filme waren «The Grand Budapest Hotel» mit 360 Zuschauern, «The 100-Year-Old Man Who Climbed Out of the Window and Disappeared» mit 310 Zuschauern und «Der Goalie bin ig» mit 280 Zuschauern.

Obwohl die Betreiber fast 2000 Besucher weniger verzeichneten als im Vorjahr, sei die Bilanz angesichts des Dauerregens und der Kälte zufriedenstellend, sagte Pattaroni. «Wir haben Glück, dass wir im Bollwerk über einige gedeckte Plätze verfügen–auch wenn es für diesen Sommer viel zu wenige waren.» Dementsprechend gross sei auch der Ansturm auf die Sofas gewesen. Diese mussten sich die Zuschauer wie bereits in den Vorjahren mit Geschicklichkeit, Kreativität und Köpfchen in diversen Spielen erkämpfen, die sich die Animatoren der Movie Bar ausgedacht hatten.

Viele Gäste eingeladen

Zum Jubiläum habe es keine neuartigen Anlässe gegeben. «Wir hatten beispielsweise keinen Kuchen mit 20 Kerzen. Der wäre sowieso nur nass geworden und die Kerzen hätten wohl gar nicht gebrannt», so Pattaroni lachend. Jedoch habe es mehr eingeladene Gäste gegeben als üblich, beispielsweise der Schriftsteller Pedro Lenz beim Film «Der Goalie bin ig» oder Hanspeter Müller-Drossart bei der Vorpremiere von «Der Koch». Diese besonderen Gäste seien ein Publikumsmagnet gewesen, ist Pattaroni überzeugt. Jedoch sei es nicht immer möglich, so viele einzuladen. Es hänge davon ab, wie viele Schweizer Filme das Programm vorsehe und ob die Personen verfügbar seien. «Denn um ausländische Regisseure oder Schauspieler mit dem Helikopter einzufliegen, wäre der Aufwand zu gross.»

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