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Region Marsens macht sich die Wärme des Abwassers zunutze

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein warmes Bad zum Aufwärmen: Während der Benutzer danach die Badewanne verlässt, verschwindet das warme Wasser in die Kanalisation und landet in der Abwasserreinigungsanlage (ARA). Diese Wärmeenergie soll nun bei der neuen ARA Vuippens nicht mehr einfach verpuffen, sondern zurückgewonnen werden. Das Stromunternehmen Gruyère Energie hat gestern als Freiburger Premiere ein Projekt vorgestellt, wie die Abwärme zunutze gemacht werden soll, indem sie von der ARA direkt in ein Fernwärmenetz eingespiesen wird.

2,5 Millionen Liter Öl sparen

Das Wasser soll unmittelbar nach der Behandlung durch die ARA abgeleitet werden, wo es noch eine Temperatur von rund 45 Grad hat. Sonst würde das Wasser mit 12 bis 15 Grad zurück in die Natur fliessen. Wie aus der gestrigen Medienorientierung hervorging, sollen die Arbeiten für das neue Fernwärmenetz im Januar 2019 beginnen, so dass 2021 die ersten Kunden von dieser Wärmeenergie profitieren könnten. Für die Heizzentrale, das Netz und die Anschlüsse bei den Kunden werden Investitionen von rund 10 Millionen Franken notwendig sei. Die ARA Vuip­pens wird dabei rund 25 Gigawattstunden produzieren, was reicht, um 2500 Wohnungen mit 5000 Bewohnern zu beheizen. Gemäss einer Medienmitteilung könnten dadurch 2,5  Millionen Liter Heizöl im Jahr eingespart werden.

Als Partner wird sich das Netzwerk für psychische Gesundheit (FNPG) mit seiner Klinik in Marsens dem Fernwärmenetz anschliessen. Die Klinik wird somit von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern umschalten. Am Projekt sind Gruyère Energie, die Gemeinde Marsens, die ARA Vuip­pens mit dem Gemeindeverband und das FNPG beteiligt.

Auch soll eine Verbindung zum Wärmenetz in Riaz mit dem neu erbauten OS-Schulhaus entstehen.

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