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Region unterstützt Projekt

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Region unterstützt Projekt

Behörden und Verbände zur Umzonung

Kurz vor der geplanten Umzonung in Galmiz bekommt der Staatsrat nochmals Unterstützung aus der Region. Verbände und Behörden stellen sich geschlossen hinter sein Vorhaben und kritisieren das Verhalten der Gegner.

Von CORINNE AEBERHARD

Nach dem öffentlichen Auftritt des Aktionskomitees gegen eine Pharmafabrik im Grossen Moos vom vergangenen Freitag meldete sich die Region gestern nochmals zu Wort und sie tat dies deutlich: «Es geht nicht, dass unter der Schweizer Bevölkerung Emotionen und Ängste geschürt werden mit Argumenten, die falsch sind», sagte Daniel Lehmann an einer Medienkonferenz in Murten, zu welcher der Gemeindeverband des Seebezirks, der Regionalverband See (RVS) sowie der Galmizer Gemeinderat gestern eingeladen hatten. Noch einmal wurde dabei bekräftigt, dass sich die Verbände hinter den Staatsraat stellen und ihn in seinen Bemühungen weiterhin unterstützen werden.

«Mit Empörung» haben die Verbände und Behörden von der Inseratekampagne und den Aktionen der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz Kenntnis genommen, schreiben sie in einer Medienmitteilung. «Mit irreführenden Aussagen wird die Bevölkerung der ganzen Schweiz aufgerufen, gegen die geplante Umzonung Stellung zu nehmen», heisst es darin weiter.

Am Rande des Grossen Mooses

«Wer die Region kennt, der weiss, dass die Fabrik nicht mitten ins Grosse Moos kommen will», so Daniel Lehmann, Präsident des RVS. «Es wird nicht Erholungsraum kaputt gemacht.» Ebenso wenig handle es sich um bestes Gemüsebauland, wie Thomas Wyssa, Gemeindepräsident von Galmiz und Gemüsegärtner bestätigte. Der Humusbereich schwinde zusehends.

Gemeindeverbandspräsidentin Chris- tiane Feldmann betonte, dass das Projekt auch nicht gegen den Richtplan verstosse. Die Umzonung sei rechtens durchgeführt worden und es sei keine Einsprache erfolgt. Mit der Umzonung werde nur eine Rahmenbedingung geschaffen, damit das Unternehmen die Standortwahl treffen könne, heisst es in der Medienmitteilung.

Positive Signale kommen auch aus der angrenzenden Gemeinde Unterwistenlach, wie Syndic Jean-François Chenaux ausführte.

Bedenken kamen in der Gemeinde vor allem wegen dem Verkehr. «Aber dieser würde ja nicht durchs Dorf führen», so Daniel Lehmann. Würde sich das Pharmaunternehmen ansiedeln, könnte dies auch der Moment sein, um für die schon jetzt unbefriedigende Verkehrssituation bei Sugiez eine Lösung zu finden.

Leute bangen um Arbeitsplätze

Daniel Lehmann verwies weiter auf die Arbeitsplätze; 1200 sollten es dereinst sein, welche der Pharmakonzern anbieten möchte. Gerade in der jetzigen Zeit bangten viele um ihren Arbeitsplatz und das beschäftige die Leute sehr. Anstatt zu handeln, werde aber oft nur der Ball hin und her geschoben. Hier hätte man nun eine Gelegenheit und schon gebe es wieder solche, die sagten: «Aber nicht hier.»

Lehmann verwies darauf, dass noch andere Standorte im Gespräch seien und so wäre es nur schon positiv, wenn das Unternehmen in die Schweiz käme.

Was die Sicherheit angehe, verstehe er, dass diese Ängste und Fragen aufwerfe. Es sei klar, dass die Sicherheit gewährleistet werden müsse. «Dass aber mit Fehlaussagen auf eine perfide Art Stimmung gemacht und in die Entwicklung einer Region eingegriffen wird» könne nicht akzeptiert werden.

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