FREIBURG 07.09.2019

100 Jahre «Maximum Illud»

Der Weltmissionsmonat Oktober soll in der Schweiz gemeinsam gefeiert werden. Vorbereitet wird dieser Monat dieser Tage in Freiburg.

Der kommende Weltmissionsmonat soll auf besondere Weise begangen werden. An einer Vorbereitungsveranstaltung in Freiburg kam kürzlich eine hochkarätige Gruppe zusammen, unter ihnen der Bischof von Sitten, Jean-Marie Lovey, sowie der Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz, Daniel Kosch. Selbst ein Delegierter der Ilanzer Dominikanerinnen war in die Westschweiz gereist.

Das hatte seinen Grund. Papst Franziskus hat die Weltkirche dazu eingeladen, im Oktober 2019 anlässlich des 100.  Jahrestags des Apostolischen Schreibens «Maximum Illud» zur katholischen Mission einen «Ausserordentlichen Monat der Weltmission» zu feiern. Auch in der Schweiz soll das spezielle Ereignis gefeiert werden. Die Schweizer Bischöfe haben bereits eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Die Deutschschweizer Projektkoordinatorin für den «Ausserordentlichen Monat der Weltmission», Aleksandra Pytel, und ihr Team sorgen nun dafür, dass die Aktionen und Angebote koordiniert und gefördert werden. Und sie lädt gleich persönlich zur Teilnahme ein.

Die Innovationszentren

Das Ziel der Initiative ist es, den Gläubigen bewusst zu machen, dass sie auf viele verschiedene Weisen missionarisch tätig sein können, und zwar auf solchen, die ihnen entsprechen. Dabei sollen «Innovationszentren» bei der Planung helfen, wie Aleksandra Pytel gegenüber kath.ch erklärte. Diese Zentren sollen in allen drei Landesteilen entstehen. Auf welcher Ebene die Zentren eingerichtet werden, entscheiden die Teilnehmenden selber. Das kann auf Diözesanebene geschehen, durch Vikariate oder das Koordinationsbüro für den «Ausserordentlichen Monat der Weltmission 2019» geplant werden. Matthias Rambaud, Koordinator für die Westschweiz, machte gegenüber kath.ch deutlich, dass die Organisation dieser Zentren in den Anfängen stecke. Die Arbeitsgruppe hofft nun auf die Mithilfe der Bistümer und Vikariate. Diese sollen dazu beitragen, all jenen Personen, die sich in Jugendverbänden, Missionsgemeinschaften, Gebetsgruppen, Orden, Pfarreien oder Bewegungen aktiv für den Missionsmonat einsetzen, ein «Werkzeug» zur Verfügung zu stellen, sagt Pytel. Diese «Werkzeuge» sollen bei der Planung helfen und auch zu «neuen, kreativen Möglichkeiten» inspirieren.

kath.ch