Freiburg 02.03.2018

«Fürchtet euch nicht», lautet das Motto

Kardinal Kurt Koch und Bischof Charles Morerod werden zwei der Ehrengäste am nationalen Weltjugendtag sein, der bereits zum zweiten Mal in Freiburg stattfindet – vom 27. bis zum 29. April.

Am diesjährigen nationalen Weltjugendtag, der vom 27. bis zum 29. April in Freiburg über die Bühne geht, wird Kardinal Kurt Koch eine Messe feiern. Zu diesem feierlichen Anlass werden über 1200 Teilnehmer zwischen 16 und 35  Jahren erwartet. Nach wie vor werden Gastfamilien gesucht, wie dem Mitteilungsblatt für die Bistumsregion Deutschfreiburg zu entnehmen ist.

Der Weltjugendtag steht dieses Jahr unter dem Motto «Don’t be afraid» (Fürchtet euch nicht). Er findet nach 2015 bereits zum zweiten Mal in Freiburg statt. Die jungen Teilnehmer treffen sich, «um sich auszutauschen, gemeinsam zu feiern und einfach die Freude am Glauben zu teilen», heisst es im Mitteilungsblatt.

Messe, Lobpreis und Zeugnis

Laut Programm wirken folgende Personen mit: Mitglieder der Gemeinschaft der Seligpreisungen, die amerikanische Autorin und Lobpreis-­Sängerin Emily Wilson; ausserdem der Bischof von Freiburg, Lausanne und Genf, Charles Morerod, sowie Kardinal Kurt Koch, die je eine Messe feiern werden.

Weiter gibt es Konzerte mit der Schweizer Band Glor!ous Mess, der österreichischen Gruppe Ave sowie der niederländischen Band Trinity. Ausserdem wird die Comboni-Missionarin Maria Martinelli über ihr Engagement im Südsudan berichten, wo sie eine Schule für Krankenschwestern gegründet hat.

Volkstanz und Diskussionen

Auf dem Programm stehen ausserdem Workshops zu Themen wie «Unerschütterliches Gottvertrauen», «Entscheiden mit Gott», «Kirche und Sex», aber auch «Jesus im Islam, Jesus für Muslime», «Wie Jesus Herzen gewinnt» oder «Israelische Volkstänze». Das katholische Hilfswerk Kirche in Not berichtet über die Situation der katholischen Kirche in Lateinamerika, zumal das nächste internationale Grosstreffen zum Weltjugendtag 2019 in Panama stattfinden wird. Zu den Workshop-Angeboten gehören aber auch Besuche mit dem Projekt «Living Stones» in der Freiburger Kathedrale, im Bibel- und Orient-Museum sowie in der Zisterzienser-Abtei Hauterive.

Die Teilnehmer übernachten in Turnhallen und bei Gastfamilien. Die Anforderungen sind einfach: Freier Platz für eine Matte und einen Schlafsack während zwei Nächten genüge, dazu zweimal Frühstück, heisst es dazu im Mitteilungsblatt des Deutschfreiburger Bistumsteils.

Erwünscht ist ausserdem, dass die Jugendlichen abgeholt und nötigenfalls auch zu den einzelnen Anlässen hingefahren werden.

Gastfamilien können sich melden unter judith@fr2018.ch

Weltjugendtag

Im Jahr 1984 zunächst als einmaliges Ereignis geplant

Der Weltjugendtag wird vom Päpstlichen Rat für die Laien und dem Gastgeberland organisiert. Ihren Ursprung haben die Treffen in einer Initiative von Papst Johannes Paul  II., der 1984 zum «Internationalen Jubiläum der Jugend» nach Rom einlud. Die zunächst als einmaliges Ereignis geplante Veranstaltung entfachte so grosse Begeisterung, dass der Tag zur festen Einrichtung wurde. Alle zwei bis drei Jahre findet ein internationaler Weltjugendtag statt, dazwischen regionale Weltjugendtage in den Diözesen.

jcg