23.07.2019

Lagerpost: Crashkurs in Zauberkunde

Auch am Aufräumtag gab es bei den Schmittner Jublanern etwas zu essen.

Jubla Schmitten

Schüpfheim, Freitag, 19. Juli: Heute war Aufräumtag. Wir mussten den ganzen Stuff, welchen wir in den letzten zwei Wochen gebraucht hatten, zusammenräumen. Dabei fanden wir viele lustige Sachen oder solche, die niemandem gehörten – mysteriös. Am Nachmittag mussten nur noch die OS-Kinder «büetzen», die Primarschüler haben sich beim Volleyball und Werwölflen amüsiert. Am Abend gab es ein riesiges Feuer, und wir genossen noch einmal das Lagerfeeling. Dazu gab es ein Lagergericht, bei dem alle offenen Rechnungen vom Lager beglichen werden konnten.

Die Nicht-Fötzelgruppe

Jungschar und Ameisli Sense

Guglera, Samstag, 20. Juli: Am nächsten Morgen sind wir entspannt aufgestanden. Den Morgen haben wir damit verbracht, eine Siegergruppe anhand eines Sporttuniers zu bestimmen, die sich als würdig für den Schatz erweist. Am Nachmittag ging es an die Vorbereitung für das alljährliche Hotzplotzfest. Unser Fest startete mit einem selbst gemachten Apéro und anschliessendem Tanz und Festschmaus. Danach gab es verschiedene Herausforderungen, denen sich mutige Teilnehmer stellten. Es wurde sehr viel gelacht. Mit einer Disco wurde der Abend beendet. Am nächsten Morgen war das Ende des Lagers spürbar. Es wurde gepackt, geputzt und teilweise schon abgebaut. Als Erinnerung erhielten alle einen Badge mit dem Sola-Namen darauf. Es war eine unvergessliche Woche voller Aufregung und Freude. Das waren die Abenteuer von Ronja und ihren Freunden.

Melin & Bianca

Jubla Plaffeien

Alpnach, Sonntag, 21. Juli: Keine Leiterrufe, sondern Regentropfen weckten heute Morgen die Kinder. Die einzelnen Regentropfen nahmen wir dankend an, denn die Hitzewelle ist im Anmarsch. Unter ständigen kleinen Regenschauern wurden die Zauberschüler und -schülerinnen in Hogwarts das erste Mal getestet: Gehören sie in die Zauberschule? Können sie einen Zaubertrank mischen, mit dem Besen fliegen und ihren Zauberstab richtig schwingen? NEIN! Doch ohne Schüler und Schülerinnen existiert Hogwarts nicht. Aus diesem Grund entschied die Schulleitung, ihnen zwei Wochen Zeit zu geben, sich zu beweisen. Bereits am Nachmittag begannen wir mit dem ersten Crashkurs. Klein bis Gross nahm an den wichtigsten Schullektionen teil. Dabei mussten sie Besen basteln, ihren Charakter mit Seelentieren verbinden und die Zauberkräfte der unterschiedlichsten Kräuter lernen. Nach diesem anstrengenden Tag haben sich die lernwilligen und fleissigen Schüler und Schülerinnen unter eiskaltem Wasser frisch gemacht. Gute Nacht.

Vr und Janine

Ministranten Sense-Oberland

Vaulruz, Sonntag, 21. Juli: Die Ministranten des Sense-Oberlands versammelten sich um 10  Uhr in Giffers, um ins Lager nach Vaulruz zu gehen. Alle Leiter und Jungleiter warteten dort verkleidet, passend zu unserem diesjährigen Lagerthema «Harry Potter». Während die Kinder auf den Start warteten, fragten sie sich: «Die Barbara ist da, aber wo ist der Car?» Diese Frage wurde beantwortet, nachdem sich alle von ihren Familien verabschiedet hatten. Als wir, passend zum Film, durch die Steinmauer zum Gleis 9 3/4 gingen, wartete dort schon der Vaulruz-Express, auch bekannt als das «Horner-TschuTschu», auf uns, um uns nach Vaulruz zu fahren. Nach der Fahrt genossen wir ein feines Picknick im Schlosshof. Danach spielten wir einige lustige Spiele, und jedes Kind wurde in eines der vier Häuser von Hogwarts (unserer Zauberschule für Hexerei und Zauberei) eingeteilt. Vor dem Abendessen gab es noch eine besinnliche Messe in der Kirche von Vaulruz, durchgeführt von Pfarrer Joseph und Robert Hafenrichter. Das Abendprogramm bestand aus spirituellen Animationen als Einstieg in unser Lager. Unser erster Lagertag endete mit einer Cremeschnitte als Bettmümpfeli, netterweise gesponsert von der Bäckerei Rappo in Plasselb.

Pascal Buchs