22.07.2019

Lagerpost: «Der Bösewicht klaute den Hippiebus»

Die Jubla Rechthalten hatte am Freitag einen Kurs in Erste-Hilfe und Evakuierung, danach gings ans Kofferpacken.

Jubla Heitenried

Aeschi bei Spiez, Mittwoch, 17. Juli: Für die meisten Gruppen hiess es heute Morgen zurück zum Lagerplatz, weil sie noch auf dem Überlebenstag waren. Bis am Mittag sollten alle zurück sein. Zum Zmittag überraschte uns die Küche mit einem Ratatouille. Anschliessend besuchte uns die Pfarrei, die noch ein Dessert mitbrachte. Danach reisten wir in die Zukunft, wo wir Roboter bekämpfen mussten. Dies taten wir in einem Geländespiel. In verschiedenen Mini-Games sammelten die Kinder Geld, mit dem wir Truppen und Waffen kaufen konnten. Danach kämpften wir in einem Würfelspiel gegen die bösen Roboter. Die Roboter (Fabian und Seppu) zerstörten alle. Zum Znacht assen wir die lang ersehnten Fotzelschnitten. Bei Abendprogramm besuchten uns Joko und Klaas, mit dessen Hilfe wir die schlechteste Show der Welt durchführen mussten. Zwischen den Shows spielten die Leiter noch ein Durchhalten nicht lachen (bekannt von Zirkus Halli Galli). Dies war das Ende des heutigen Tages.

Loïc (Seppu), All-in, Gilles, Ruben, Colin

Aeschi bei Spiez, Donnerstag, 18. Juli:

Diesen Morgen wurden die Teilnehmer nicht von den «normalen» Leitern geweckt, sondern vom 15er-Team. Unser heutiges Tagesthema war die Hippie-Zeit. Beim Zmorge wurden die Teilnehmer in acht Gruppen eingeteilt, zum Beispiel trug eine Gruppe den Namen The Doors und eine andere Bon Jovi. Ihr Ziel war es, die Fröhlichkeit der Hippies wiederherzustellen; damit dies gelang, mussten sie einen Postenlauf absolvieren. Jedoch nahm es sich das 15er-Team heraus, am Mittag als Erstes speisen zu dürfen. Nach den leckeren Hamburgern folgte ein Geländespiel, bei dem man Zutaten für einen Cocktail sammeln musste. Dieser besagte Cocktail musste dem Bösewicht, hier gespielt von Yanik, schmecken. Ansonsten erhielten die Hippies ihren Hippiebus nicht zurück, da der Bösewicht ihn zuvor gestohlen hatte.

Am Abend erwartete uns das berüchtigte Lagergericht, bei dem einige verurteilt wurden. Die Strafe von Mika & Co.: WC-Loch ausbuddeln. Danach eine feierliche Disco zum Abschluss des coolen Zeitreise-Lagers.

Tschegenix, der Bösewicht

Jubla Düdingen, Unterstufe

Schwarzsee, Freitag, 19. Juli: Gestern Abend hatten wir unsere Lagerdisco. Wir spielten laute Musik ab und tanzten den ganzen Abend. Jeder Teilnehmer bekam zwei Jetons, mit denen er an der Bar Sirup-Drinks bestellen konnte. Zwischendurch gab es auch einmal einen Slowtanz, was den Teilnehmern besonders gut gefiel. Um die Disco weiterzufeiern, wurden wir am nächsten Morgen mit Musik geweckt, worauf ein feines Zmorge folgte: Es gab Rührei und Rösti. Als Morgenprogramm gab es einen Basar. Die TN mussten Spielgeld sammeln, womit sie Fleisch, Spiesse und Schlangenbrot kaufen konnten, das sie dann am Feuer gebrätelt haben. Das Feuer war ziemlich klein, darum ging es lange, um alles zu bräteln. Trotz allem kriegten alle genug leckeres Essen. Es war ein gut gelaunter Morgen!

Luki, Simone, Livio, Livio, Aliya, Ann, Andrin, Amine, Giulia

Jubla Rechthalten

Sedrun, Freitag, 19. Juli: Wir wurden mit zärtlichen Gitarrenklängen geweckt. Der Tag begann mit einer Evakuierung. Dies war aber nur eine Übung, um in den Tag zu starten. Danach durften wir eine Wander­apotheke zusammenstellen. Nach den Erste-Hilfe-Ateliers ging es auch schon ans Kofferpacken, da sich das Lager leider schon dem Ende zuneigte. Am Nachmittag bestritten wir gegen die Leiter eine Sportolympiade, die wir mit einer grossen Niederlage verloren. Nach dem Nachmittagsprogramm spielten wir mit unseren Einrädlernachbarn ein 10-er-Ball und ein Breaveheart. Im Nachhinein durften wir dann noch Einrad fahren, wobei sich einige als Profis entpuppten. Das Abendessen bestand aus legendären Fotzelschnitten. Der letzte Abend des Lagers endete mit der alljährlichen Disco. Es gab einen sehr emotionalen Abschied zweier Leiter.

Zitat des Tages: Euche Dialekt tönt wie Bärner.

Glatzepouli, de cool Pouli näbedran u de Hindernahfrage-Pouli, Töglipouli, und ich bin Günther

Samstag, 20. Juli: Der Morgen begann schon früh. Nach unserem Outdoor-Frühstück begannen wir mit dem Putz-Marathon. Unterhosen zwischen den Matratzen waren keine Seltenheit. Schneller als geplant waren wir mit der chemischen Reinigung am Ende angelangt. Auch im «Stegenhaus» wurde der «gekaltete» Schmutz eliminiert. Nach der wie geplant verlaufenen Rückfahrt kamen wir mit Augen wie «Färlifütz» in Rechthalten an. Ratzfatz war alles verräumt und wir konnten nach Hause und dem Chüssi zuhören, was es zu erzählen hatte ...

Zitat des Tages: Carchauffeur: «I ha grad üsa Anhänger krüzt.»

A Gruess us de Brügi vom eiserne Kern: Dr. Krückenberger, Juanito Pepito, Anhänger-Chauffeur, die gute Miene

Jubla Plaffeien

Alpnach, Samstag, 20. Juli: Mit dem Hogwarts-Express fuhren die Kinder und ein paar Leiter nach Hogwarts aka Alpnach im Kanton Obwalden. Die ersten Tage verbringen wir mit Zelten. Das erste Programm bestand aus einem Spiele-Nachmittag, bei dem verschiedene Kartenspiele, Volleyball, Zeitungslesen oder das wiederentdeckte «Pflöcklen» (ein Spiel mit selbst geschnitzten Holzpflöcken) zur Auswahl standen. Zuvor richteten sich alle auf dem Zeltplatz ein, der von den bereits seit Mittwoch anwesenden Leitungspersonen erstellt worden war. Nach einem feinen Chili con Carne kam es zur «Schlacht um Hogwarts», bei der die Gruppen Todesser, Auroren und Dumbledores Armee um den Sieg kämpften. Schliesslich gewannen die Todesser dieses Geländespiel. Mit dem Eindunkeln neigte sich der erste Lagertag auch bereits dem Ende zu.

Flavio