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Regionalverband See baut Ressourcen aus

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Der Regionalverband See (RVS), vor 15 Jahren eigentlich für die Tourismusförderung gegründet, ist heute die bedeutendste Plattform in der Region Murtensee für die Unterstützung der Wirtschaft. Und die Zahl der Dienstleistungen sei seit der Gründung gestiegen, betonte Verbandspräsident und Oberamtmann Daniel Lehmann an der Delegiertenversammlung des RVS in Praz am Dienstagabend.

 Das Ziel sei die koordinierte Vermarktung wirtschaftlicher Tätigkeiten, fuhr Lehmann fort, seien sie touristisch, landwirtschaftlich oder industriell. «Die Aufgaben sind exponentiell gewachsen», sagte Lehmann. Die Geschäftsstelle sei bei den beschränkten Mitteln an die Grenze ihrer Kapazitäten gestossen. Deshalb habe der RVS letztes Jahr eine markante Erhöhung der Beiträge beschlossen, die Grundlage seiner Finanzierung. Wichtig sei dabei, so Lehmann, dass Staat und private Leistungsträger dabei an einem Strang ziehen: «Das war zwar schon früher so, aber heute ziehen wir alle in dieselbe Richtung.»

Höheres Budget bewilligt

Die Folge des angelaufenen Ausbaus: Das Budget 2015 des RVS ist mit 466 000 Franken Umfang um 45 000 Franken höher als die Rechnung 2014–unter anderem wegen höherer Personalkosten. Der gestiegene Aufwand wird durch höhere Beiträge ausgeglichen. Der Gewerbeverein Gurmels wurde als neues Mitglied aufgenommen. Laut Präsident Lehmann sind weitere Ausbauschritte zu erwarten, sobald der neue regionale Richtplan umgesetzt wird. Die neuen Arbeitszonen werden regional bewirtschaftet. Der RVS würde dabei eine aktive Rolle übernehmen, so Lehmann.

Der Fokus der zukünftigen Arbeit in der Tourismusförderung liegt in der Zusammenarbeit mit anderen Regionen, vor allem in der Waadtländer Broye–Avenches, Payerne und Estavayer. Für die Wirtschaftsförderung hat sich das Team von Direktorin Elisabeth Rüegsegger vorgenommen, das lange vorbereitete Online-Inventar der industriell nutzbaren Gelände aufzuschalten. 675 000 Quadratmeter Boden verteilt auf elf Gemeinden stehen zur Verfügung. «Es ist schwierig, in unserer Region verfügbare Areale ab einer bestimmten Grösse zu finden», weiss Rüegsegger. Die Arbeitszonen Löwenberg und Kerzers würden, sobald sie bereitstehen, zwar eine Entlastung bringen, doch das reiche nicht.

Hotels weniger nachgefragt

Im Rahmen der Delegiertenversammlung nahm Direktorin Rüegsegger auch Stellung zu den 2014er-Zahlen bei den Übernachtungen. Die klassischen Hotelübernachtungen nahmen im Seebezirk um elf Prozent ab. Die zahlenmässig wesentlich stärkere Parahotellerie–das sind alle anderen Übernachtungsformen–nahm tendenziell zu, so dass unter dem Strich eine leichte Abnahme von 1,6 Prozent resultiere. Mit ein Grund für die Abnahme sei die Schliessung des Fünf-Sterne-Hotels Vieux Manoir in Merlach. Laut Rüegsegger würden zudem die lukrativen Touristen aus Asien im Seebezirk fehlen. fca

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