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Regula Zahno gewinnt zum 17. Mal

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Im Jahr 1986 lancierte der TSV Rechthalten seinen Geländelauf auf Initiative von Guido Köstinger. Am Sonntag ist nunmehr die 30. Austragung über die Bühne gegangen. Dieser elf Kilometer lange Lauf im Sense-Oberland hatte in seiner Geschichte, durch die Jahreszeit bedingt, alle Wetterformen erlebt, inklusive Hagel. 2012 lag unverhofft so viel Schnee, dass die Verantwortlichen die Streckenführung in einer Waldpartie aus Sicherheitsgründen verkürzen mussten.

«Ich fühle mich wieder fit»

Im Jahr 1993 hatte die einheimische Regula Zahno den Geländelauf zum ersten Mal gewonnen. Vorgestern Sonntag konnte sie sich zum 17. Mal als Siegerin in die Statistik eintragen lassen. Die 44-Jährige hatte bei herbstlichem Wetter mit zum Teil leichtem Regen keine ernsthafte Konkurrenz, obwohl sie in diesem Sommer gesundheitliche Probleme mit dem Darm hatte, sich einem chirurgischen Eingriff unterziehen musste und deshalb den Murtenlauf ausgelassen hatte: «Jetzt fühle ich mich wieder fit. Im Sommer war ich immer schlapp und müde. Das ist jetzt vorbei.» Den Beweis, dass es ihr wieder gut geht, erbrachte sie am Geländelauf mit ihrer Zeit von 42:28 Minuten, womit sie absolut auf ihrem Leistungsniveau der vergangenen Jahre lag. 2003 hatte sie in Rechthalten den Streckenrekord von 40:28 gelaufen.

Die zweitklassierte Inge Riedo aus Düdingen, die ja dieses Jahr zum dritten Mal Mutter geworden war, lief sicher auf den dritten Rang. Damit war sie äusserst zufrieden, nachdem sie am Murtenlauf einen kleinen Dämpfer erlitten hatte. Auf den Rängen 3 und 4 folgten Sabine Rappo (AC Murten) und Judith Zumwald (LAT Sense), beide aus der Kategorie der Frauen-40.

Jenny nach einer Erholungsphase

Die ersten drei Austragungen des Geländelaufes von Rechthalten von 1986 bis 1988 hatte bei den Männern ein Portugiese gewonnen, nämlich Alirio Oliveira. Nun gewann am Sonntag erstmals wieder ein Portugiese: Mario Morgado, der seit vier Jahren im Kanton Freiburg lebt. Der 40-Jährige verabschiedete sich nach drei Kilometern aus der dreiköpfigen Spitzengruppe. Am Ende lag er 18 Sekunden voraus. Margado ist mittlerweile ein bekanntes Gesicht in der Freiburger Läuferszene: «Ich starte fast jedes Wochenende an einem Rennen», erklärte er.

Der weitere Portugiese Paulo Conçalves und Adrian Jenny lieferten sich ein Duell um den zweiten Platz. Die beiden liefen bis zur ruppigen Steigung nach neun Kilometern gemeinsam, dann setzte sich Conçalves ab. Der 40-Jährige, der in Düdingen lebt, wird am kommenden Sonntag die Schweizer Meisterschaft im Marathon in Luzern laufen mit dem Ziel, seine Bestzeit von 2:44 Stunden zu unterbieten.

Adrian Jenny war vor zwei Wochen am Murtenlauf als 14. bester Freiburger geworden. Am Sonntag musste er in Rechthalten zwei Läufern den Vorrang lassen, die er sonst immer geschlagen hatte. Der Düdinger war aber keineswegs enttäuscht: «Ich habe nach dem Murtenlauf kein einziges hartes Training mehr gemacht, habe mich stattdessen erholt und es seither locker genommen. Mehr lag heute nicht drin.» Adrian Jenny hatte den Geländelauf von Rechthalten im Jahr 2007 gewonnen, und zwar in 36:33 Minuten. Gestern war er 1:20 Minuten langsamer gewesen.

Brüggers Souplesse

Der 40-jährige Werner Brügger vom TSV Rechthalten lief auf den 4. Rang. Sein Kommentar: «Ich bin am Anfang mit der Spitze mitgegangen. Nach zwei Kilometern habe ich gemerkt, dass das Tempo zu hoch war. So habe ich vernünftigerweise abreissen lassen.» Brügger fällt mit seiner schönen Souplesse im Laufen auf. Auf dem 5. Rang lief Yvan Vonlanthen, ein 30-jähriger Läufer vom organisierenden TSV Rechthalten.

Auf der 5,1-km-Kurzstrecke belegte der einheimische Erich Huber hinter dem Tessiner Triathleten Fabio Baghin den 2. Rang. Huber litt heuer unter einer Nervenentzündung im Fuss, musste sich operieren lassen und tastet sich nun wieder an sein altes Niveau heran. In Normalform hätte der 34-jährige Huber gewiss um den Sieg auf den elf Kilometern mitreden können.

Erstmals Sprintwertung

Erstmals gab es am Rechthaltner Geländelauf nach 777 Metern auf der Anhöhe oberhalb des Dorfes eine Sprintwertung. Bedingung für den Preis von 100 Franken war nicht nur, als Erster hier durchzulaufen, sondern den Lauf auch zu beenden. Regula Zahno und Erich Huber konnten schliesslich die Hunderternote in Empfang nehmen.

«Im Sommer war ich immer schlapp und müde. Das ist jetzt vorbei.»

Regula Zahno

Siegerin Geländelauf

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