Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Reinhold Messner: «Üb Erleben» «Überleben» «Über Leben»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die 70 Lebensstationen, die Reinhold Messner beschreibt, skizzieren, wie er zu seiner persönlichen Lebenshaltung gefunden hat, in dem er Grenzen überwunden hat. Er lässt den Leser offen und frei an seinem bisherigen Weg teilnehmen. Angefangen beim Südtiroler Bergbuben bis zum grössten Abenteurer unserer Zeit. Für Diskussionsstoff hat Reinhold Messner schon oft gesorgt. Doch so persönlich war er wohl selten.

An die fünfzig Bücher hat Reinhold Messner bereits veröffentlicht. Das zum siebzigsten Geburtstag ist die Rückschau auf ein bewegtes Leben, auf Erfolge und Niederlagen.

Seine Revue legt er in drei Teilen an, mit Titeln aus unterschiedlich buchstabiertem ÜBERLEBEN.

Kind und Philosoph

Als Kind einer Grossfamilie, im entlegenen Villnösstal, folgt er der Aufforderung «Üb Erleben». Er erinnert sich an Spiele, Wanderungen, erste Klettererlebnisse, lässt uns teilhaben am Üben. Im zweiten Teil geht es ums «Überleben». In dieser Phase stehen steiler, höher, weiter im Vordergrund. Angefangen mit den Alpen, über den Himalaja und später bei endlosen Sand- und Eiswüsten, die er alle überleben musste.

Im dritten Teil erzählt er altersweise «Über Leben». Er sinniert über Mut und Angst, Instinkt und Risiko, Gott, Religion und Moral.

Brillanter Erzähler

Diese drei Etappen gliedern sich in siebzig kleine Kapitel. Es entstand eine Sammlung von siebzig Lebensstationen voller Poesie und Mut zur persönlichen Auseinandersetzung mit der Person Reinhold Messner. Mal glaubt man einem geschliffenen Vortrag an Führungspersonen zu lauschen. Darauf folgt ein Kapitel, das sich liest wie eine fröhliche Plauderei. Immer wieder Messner als brillanter Erzähler. Ein Buch, das nicht in einem Zug gelesen werden muss. Viel genussvoller, sich ab und zu eine der 70 Botschaften vorzunehmen und wie ein Stück Schokolade im Munde zergehen zu lassen. Ganz im Sinne des Eingangszitates von Tschuang-Tse: «Alle kennen den Nutzen des Nützlichen, aber niemand versteht den Nutzen des Nutzlosen.» el

 Reinhold Messner: «Über Leben», Malik Verlag, 2014.

Mehr zum Thema