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Reinste klassische Tradition

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Neuinszenierung der «Aida» in der Arena von Avenches

Im Juli 2000 kommt eine Neuinszenierung der Aida in reinster klassischer Tradition in Avenches auf die Bühne. Wieder ist es dem Veranstalter gelungen, international bekannte Sänger nach Avenches zu verpflichten. Daneben wartet es mit jungen Talenten auf, die vielleicht die Stars von morgen sein werden. Grosse Sorgfalt wird wie immer für die Betreuung der Mitglieder des Chors und der zahlreichen Statisten aufgewendet. Das Orchester Sinfonietta aus Lausanne spielt unter der Leitung von Andrea Licata, die Einstudierung des Festspielchors besorgt Pascal Mayer. Für Inszenierung, Bühnenbild, Kostüme und Beleuchtung zeichnet Roberto Laganà Manoli verantwortlich. In der Vergangenheit brachte Avenches neben Eigenproduktionen vor allem interessante Gemeinschaftsinszenierungen mit italienischen Bühnen zur Aufführung. Dieses Jahr wartet das Festival für die Balletteinlagen mit dem Einsatz der «Compagnie Linga» auf. Deren Mitglieder werden nach einer Originalchoreographie von Katarzyna Gdaniec und Marco Cantalupo tanzen.

Zwei Zusatzvorstellungen

Das Opernfestival – seit zwei Jahren im Internet verankert – hat seine
Homepage wesentlich ausgebaut und wird die Premiere der Aida live im Internet verbreiten. Doch auch für die Zuschauer vor Ort wurde einiges investiert, wurde doch die Anzahl bequemer Sitze in der römischen Arena vergrössert.

Aufgrund der guten Vorverkaufszahlen – rund drei Monate vor der Premiere sind bereits 50 Prozent der Eintrittskarten verkauft – haben die Veranstalter zwei Zusatzvorstellungen angesetzt.
Als das Opernfestival Avenches 1995 gegründet wurde, bestand die Grundidee darin, den echten Geist der italienischen Oper im verlockenden Rahmen der Arena auferstehen zu lassen. Auf das Eröffnungswerk «Aida» folgten «Carmen», «La Traviata», «La Bohème» und Verdis «Requiem», «Turandot» und «Il Barbiere di Siviglia». Jedes Jahr verfestigte die Veranstaltung ihren Ruf und bestätigte diesen auch im letzten Jahr mit «Nabucco».

Hauptwerk des Opernrepertoires

Aida ist eines der Hauptwerke des Opernrepertoires und zählt zu den Meisterwerken Verdis. Überdies handelt es sich ganz offensichtlich um die beim Publikum der Arena von Verona beliebteste Oper, stand sie doch dort seit 1913 bereits 369-mal auf dem Spielplan!

Der 1813 in Parma geborene und zunächst vom Konservatorium in Mailand abgelehnte Giuseppe Verdi erhielt Privatunterricht bei Lavigna. Nabucco, seine dritte Oper, begründete seinen Ruhm als Komponist. Sehr rasch wurde er zum Verfechter liberaler Denkweisen, unterstützte offen die italienischen Patrioten in ihrem Kampf. In der Musik blieb er stets der unbestrittene Meister der Gesangskunst mit einem unerreichten Raffinement der Musiksprache und einer unerschöpflichen Kreativität in seinen harmonischen und orchestralen Ressourcen. Zu seinen wichtigsten Werken gehören des weiteren «Rigoletto», der «Troubadour», «La Traviata», «Otello», «Falstaff» und das «Requiem». Verdi starb im Jahr 1901 in Mailand.

Arena Avenches. 6., 7., 8., 12., 14., 15., 19., 21. Juli; Preiskategorien: 40 bis 150 Franken.
Vorverkauf:
TicketCorner ganze Schweiz oder Tel. 0848800800;
Verkehrsbüro Avenches: Tel. 6769922; Fax 6753393.
www.ticketcorner.ch (Bestellungen) oder www.avenches.ch (Info und Bestellungen).

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