Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Reise in die Welt des Süsswassers

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein riesiges Aquarium voller bunter Fische, die in allen Regenbogenfarben um die Wette leuchten: Es ist ein eindrückliches Schauspiel und doch nur ein kleiner Einblick in die unglaubliche Vielfalt an Fischen, die im Malawisee in Ostafrika leben. Das Aquarium befindet sich im Aquatis, dem im vergangenen Oktober eröffneten Süsswasser-Aquarium-Vivarium in Lausanne. Ein Dutzend Fischarten tummeln sich darin, die stellvertretend stehen für die Hunderten von Arten, die es im Malawisee gibt. «Das Aquarium zeigt, dass es nicht nur im Salzwasser, sondern sehr wohl auch im Süsswasser unheimlich viele farbige Fische gibt», sagt Mediatorin Sara Tocchetti auf einem Rundgang.

Die fantastische Welt des Süsswassers auf allen fünf Kontinenten: Das ist das Thema von Aquatis, dem grös­sten Süsswasser-Aquarium Europas. Die Anlage, die nach einer mehr als zehnjährigen Planungs- und Bauzeit endlich für das Publikum zugänglich ist, richtet mit der grossen Kelle an: Die Ausstellung erstreckt sich über 3500 Quadratmeter auf zwei Etagen. 46 Aquarien, Vivarien und Terrarien beherbergen an die 7000 Fische (dereinst sollen es gegen 10 000 sein), 100  Reptilien und Amphibien und 300 Pflanzenarten. Die Besucherinnen und Besucher entdecken 20 verschiedene Ökosysteme – und kommen dabei an zwei Millionen Litern Süsswasser vorbei. Über 100 000 Personen haben Aquatis seit Oktober bereits besucht. Die meisten kommen laut Sara Tocchetti aus der Westschweiz, viele aus der übrigen Schweiz und einige Touristengruppen aus dem Ausland.

Von der Rhone bis zum Amazonas

Auf dem aufwendig inszenierten Rundgang erleben die Besucher eine Süsswasser-Weltreise, die durch die fünf Biozonen Europa, Afrika, Asien, Ozeanien und Südamerika führt. Der erste Teil der Reise folgt der Rhone, von ihrem Ursprung am Fuss des Rhonegletschers durch den Genfersee bis hinunter ans Mittelmeer. Danach gibt es einen Abstecher in die Evolution. Ein animierter Spinosaurus in Echtgrösse – über zehn Meter lang – markiert den Eingang zu diesem Teil der Ausstellung, der daran erinnert, dass alles Leben auf der Erde im Wasser begonnen hat. Danach geht es zu den Seen Afrikas und an den Fluss Kongo, in die Mangrovensümpfe Asiens, an den Fluss Mekong, an den Pioneer River und das Great Barrier Reef in Australien und schliesslich ins Amazonasgebiet, dargestellt in einem tropischen Gewächshaus, in dem mit einer Temperatur von 28 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent echtes Amazonasklima herrscht.

Einheimische Fische wie der Wels – der grösste Süsswasserfisch Europas  – und exotische Arten wie der Grüne Kugelfisch, aber auch Schlangen, Frösche und Schildkröten, Exoten wie der Schwanzlurch Axolotl oder der dauerhaft unter Wasser lebende Zwergkrallenfrosch, zwei Westafrikanische Krokodile, herzige Zwergmangusten, ein junger Komodowaran (ausgewachsen kann die Riesenechse über drei Meter lang werden) und viele Tiere mehr: Sie alle bringen die grossen und kleinen Besucher zum Staunen, zum Lachen aber auch zum Nachdenken. Denn Aquatis will nicht nur die schönen Seiten des Süsswassers zeigen, sondern auch für Probleme sensibilisieren, wie Mediatorin Sara Tocchetti betont. So wird die Phosphorbelastung der Schweizer Seen thematisiert, die seit dem Phosphatverbot für Textilwaschmittel Mitte der Achtzigerjahre stark zurückgegangen ist, dafür aber der Belastung durch schwer abbaubare Mikrogranulate Platz gemacht hat. Das Publikum erfährt von den Schattenseiten der industriellen Panga­siuszucht, und es bekommt vor Augen geführt, wie absterbende Korallen aussehen. «Wir wollen zeigen, dass es diese Probleme gibt», sagt Tocchetti, «aber auch, dass es Lösungen gibt und dass es sich lohnt, die Menschen darauf aufmerksam zu machen.»

Aquatis, Route de Berne 144, Lausanne (direkt an der Autobahn-Ausfahrt Lausanne-Vennes). Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr. www.aquatis.ch.

Meistgelesen

Mehr zum Thema