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Reizfigur Rivera vor Wechsel zu Gottéron

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Erst am Wochenende hatte die «Tribune de Genève» (TdG) berichtet, dass der bei Trainer, Clubboss und Manager Chris McSorley nach einer heftigen Meinungsverschiedenheit in Ungnade gefallene Servette-Stürmer Chris Rivera vor einem Wechsel zu Gottéron stehe–im Tauschgeschäft für einen Freiburger. Gottérons Sportdirektor Christian Dubé dementierte diese Meldung nach allen Regeln der Kunst. «Der Spieler ist nicht auf dem Markt, und ich wurde auch nicht kontaktiert. Wenn er in zwei Wochen verfügbar ist, könnte die Situation jedoch eine andere sein. Jetzt aber gab es nicht den geringsten Kontakt», liess sich Dubé zitieren und fügte hinzu, dass derlei Gebaren von McSorley nichts Neues sei, wenn er einen Spieler loswerden wolle.

Berger bestätigt Verhandlungen

Gestern nun hat sich die Lage plötzlich grundlegend geändert–oder aber Dubé nahm es mit der Wahrheit nicht ganz so genau. Gottérons Generaldirektor Raphaël Berger bestätige am Abend auf Anfrage der FN eine Meldung von Radio Fribourg, dass der Wechsel Riveras zu Gottéron unmittelbar bevorstehe. Diskussionen zwischen den beiden Vereinen seien im Gang, noch aber gebe es Details zu klären, so Berger. Demnach sieht es so aus, dass die Freiburger Riveras Vertrag, den der Stürmer erst im Frühling über zwei Jahre mit Servette verlängert hatte, übernehmen werden. Dass Gottéron einen seiner Spieler im Tausch für den Center, der die ersten zwei Saisonspiele von der Tribüne aus mitverfolgen musste, abgebe, stehe indes nicht zur Debatte, so Berger.

«Ich hasse diesen Club»

Das Engagement von Rivera birgt insofern grosse Brisanz, als kaum ein NLA-Spieler bei den Freiburger Fans so unbeliebt ist wie eben dieser Genfer. Rivera, der 517 Spiele für Servette bestritten hat (51 Tore, 62 Assists, 519 Strafminuten) hatte 2010 nach einer Playoff-Serie gegen Gottéron in der TdG gesagt: «Ich mag Gottéron nicht. Weder seine dummen Spieler noch sein Umfeld. Das ist bereits seit langem so, deshalb können sie schreiben: ‹Ja, ich hasse diesen Club›.» Aufgrund seiner teils überharten Spielweise und dieser Aussagen war Rivera im St. Leonhard seither die Reizfigur schlechthin und wurde jeweils mit üblen Schmähgesängen bedacht.

Rein sportlich betrachtet ergibt die Verpflichtung des 28-jährigen Rivera für Gottéron durchaus Sinn, zumal er fraglos besser ist als der aktuell 13. Stürmer Pierrick Pivron, dessen Vertrag Ende September ausläuft. Mit seiner Aggressivität und physischen Präsenz ist Rivera eines dieser Elemente, die im Spiel der Freiburger zuweilen immer noch fehlen.

Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe stand die Offizialisierung des konfliktträchtigen Transfers noch aus. Doch alle Zeichen deuten darauf hin, dass sich die Freiburger Fans wohl oder übel schon bald damit anfreunden müssen, den ungeliebten Rivera im Gottéron-Dress zu sehen. Das heutige Duell zwischen den Freiburgern und Servette ist allemal lanciert. fs

 

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