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Rekordchance zu spät realisiert

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 Der 35. Heitenrieder Lauf war das dritte Rennen im zehnteiligen Freiburger Volkslauf-Cup. Dementsprechend prominent und zahlreich war das Läuferfeld besetzt. Am Sololauf von Lokalmatador Andreas Kempf änderte sich auf der schönen Flur rund um Heitenried nichts mehr. Kempf lief seinen Rhythmus. Auf der Ziellinie fehlten Kempf vier Sekunden, um die Bestmarke von Kadi Nesero aus dem Vorjahr zu unterbieten. Kempf nahm es gelassen. «Ich war vor zwei Jahren am Start, als der vorige Rekord gelaufen wurde. Da hatte ich keine Chance zu folgen. Im Vorjahr gab es dann einen neuen Rekord. So dachte ich eigentlich heute nicht daran, in diesen Bereich laufen zu können.» Ein Rekord in heimischen Händen ist eine seltene Sache. Vielleicht dürfen es die Heitenrieder im nächsten Jahr erleben.

Kempf will sich über 5000 Meter für die diesjährige Universiade, der Studenten-WM, in Südkorea qualifizieren. 13:58 wäre die Limite dafür. 14:03 ist seine Bestzeit. Und der Freiburger Rekord des zurückgetretenen Rolf Rüfenacht liegt bei 13:55. Angesichts dieser Konstellation kündigt sich eine spannende Saison an, zumal Kempf mit dem Heitenrieder Lauf aufgezeigt hat, dass er über den Winter einen erneuten Leistungssprung geschafft hat.

Piller zermürbte Girardet

Ebenso schnell wie Kempf alleine vorne lag, bildete sich das Verfolgertrio mit Jari Piller (Bürglen), David Girardet (Belfaux) und Rudolf Biedermann (Rechthalten), der vor Wochenfrist am Kerzerslauf bester Freiburger gewesen war. Biedermann war noch nicht erholt und fiel nach fünf Kilometern zurück. «Scheiche wie Eiche» habe er, meinte Biedermann. «Aber die waren heute kraftlos.» So entwickelte sich ein Duell um den zweiten Rang. Dazu Girardet: «Jari griff jeweils in den Steigungen an. In der letzten Steigung nach rund acht Kilometern war ich völlig im Roten. Da ging es nicht mehr.» Pillers Kommentar: «Ich habe alles gegeben», was über die Härte des Duells alles aussagt. Piller setzt sich dieses Jahr keine prägnanten Ziele, Girardet wird demnächst am Rotterdam-Marathon starten und möchte dabei unter 2:30 Stunden laufen.

Einen schönen Steigerungslauf zeigte Adrian Jenny (Düdingen). Ihm gelang es, sich aus der Beobachterposition heraus nach vorn zu arbeiten. Am Ende fing er auch Biedermann noch ab. Hinter ihm lief der Kampf um den Sieg bei den M40. Es setzte sich Mario Morgado (CP Freiburg) vor dem Giffersner Werner Brügger durch. Brügger meinte dazu: «Ich bin schnell gestartet und wollte wissen, wie lange ich durchhalte.»

Neuer Goldsprint

Der TSV Heitenried führte zum ersten Mal einen Goldsprint durch. Wer nach der 2,5-km-Startrunde an der Spitze lag, gewann ein Goldvreneli. Allerdings mit der klaren Auflage, dass das Rennen zu Ende gelaufen werden musste. Für Kempf war dies kein Problem und für die Frauensiegerin Joanna Bourke (Farvagny) auch nicht. Sie lag genau eine halbe Minute vor Sabine Rappo-Conca (Murten). Bourke wird am Zürich-Marathon laufen. Unter drei Stunden möchte sie bleiben. Ihr einziges Marathonerlebnis bisher hatte sie im Vorjahr am Jungfrau-Marathon, wo sie 15. wurde.

Zwei junge Athletinnen

Auf den dritten Rang lief die erst 18-jährige Valérie Aebischer vom OLC Omström. Die Schmittnerin wurde kürzlich bei den Juniorinnen Vize-Schweizermeisterin im Nacht-OL. Auf die Frage, warum sie an einem Volkslauf starte, erklärte sie: «Der OL-Verband gibt vor, dass man jedes Jahr an vier, fünf Läufen starten muss. Es geht dabei ums reine Ausdauertraining ohne Kartenlesen.»

Eine junge Athletin gewann auch auf der 6,2 km langen Strecke. Hier siegte die 20-jährige Amélie Bertschy (TSV Düdingen).

«Ich dachte heute eigentlich nicht daran, in diesem Bereich laufen zu können.»

Andreas Kempf

Sieger Heitenriederlauf

«Ich bin schnell gestartet und wollte wissen, wie lange ich durchhalte.»

Werner Brügger

Siebtplatzierter

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