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+ Renald Mooser-Schuwey, Im Fang

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Nach schwerer Krankheit ist Renald Mooser am 25. Januar 2000 im Kantonsspital, wohin er drei Tage zuvor eingeliefert worden war, im 69. Lebensjahr gestorben.

Als jüngster der drei Söhne von Philipp und Margaretha Mooser-Thürler von Im Fang erblickte Renald am 31. März 1931 das Licht der Welt. Nach der Schulzeit in Im Fang arbeitete er mit seinem Kollegen Paul Fallegger an verschiedenen Orten für die Festungswacht. Nach der RS besuchte er die Unteroffiziersschule und wurde zum Korporal befördert. Als eifriger Skifahrer und Freund der Bergwelt freute es Renald besonders, zwei Wintergebirgskurse absolvieren zu können. Mit seinen Kameraden erlebte er bei diesen Kursen, sei es beim Aufstieg eines Viertausenders oder beim Bau eines Iglus, was echte Kameradschaft bedeutet. Am 9. Oktober 1954 ging Renald mit Rosa Schuwey, Tochter des Robert, den Bund fürs gemeinsame Leben ein. Mit seiner lieben Gattin zusammen schenkte er vier Töchtern und einem Sohn das Leben. Ihnen war Renald ein herzensguter Vater. Besonders freute es ihn, mit seinen Geliebten einen Jass zu klopfen. Während Jahren war Renald ein pflichtbewusstes Mitglied der Wasserkommission der Gemeinde Jaun. Immer war er bereit, wenn es galt, auf dem Wassernetz ein Problem zu lösen. Einige Jahre war er auch Aktivmitglied in der Musik- und Schützengesellschaft. 1961 erbaute er mit viel Eigenarbeit im Gschwend sein Eigenheim. Hier fühlte er sich glücklich daheim. Mit seinem Bruder Walter zusammen bewirtschaftete er bis 1963 einen Landwirtschaftsbetrieb. Anschliessend war er für kurze Zeit bei der Firma Hermann Schuwey AG angestellt. In dieser Zeit begann er sich für den Dachdeckerberuf zu interessieren. Bei Emil und Josef Buchs erlernte er das Schindeln und Schindeldach-Decken. Im Jahre 1967 machte er in Niederurnen einen Kurs für Eternitdächer. Nach diesem Kurs gründete er sein eigenes Dachdeckergeschäft. In den Wintermonaten war er beim Skilift in Charmey und später bei der Skilift AG in Jaun angestellt. 1988 verletzte er sich bei einem Sturz von einem Dach an seinem Brustkorb schwer. Diese Verletzungen verheilten nie mehr vollständig, und so musste er seinen geliebten Beruf als Dachdecker aufgeben. Ab diesem Zeitpunkt war seine Hauptbeschäftigung in seiner Alphütte «Stutzli». Dort war er wie zu Hause. Mit Stolz und Freude betrachtete er die jeweils gelungenen Verbesserungen an der Sennhütte. Ein lang ersehnter Wunsch ging 1997 in Erfüllung, als Renald mit seiner Gattin und den Kindern nach Amerika fliegen konnte, um dort Pater Emil und den Verwandten einen Besuch abzustatten. In den letzten Jahren galt seine Liebe der Betreuung der Muttergottes-Grotte. Wer ihn gekannt, wer ihn geliebt, behalte ihn in dankbarer Erinnerung.

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