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«Rentenverlust ist massiv»

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Vor der Abstimmung vom 29. November zur kantonalen Pensionskassenreform führte gestern die Gewerkschaft VPOD an einer Medienkonferenz noch einmal ihre Argumente gegen die Vorlage ins Feld. Dabei kritisierte sie die Erhöhung des Referenzpensionsalters von 62 auf 64 Jahre bei gleichzeitigen Renteneinbussen. «Wie ungerecht dieses Ansinnen ist, lässt sich aktuell sehr gut an den Angestellten im Spital- und Heimwesen zeigen», sagte Regionalsekretär Gaétan Zurkinden. Es handle sich um Berufe, die unverzichtbar seien, wie die aktuelle Corona-Krise zeige, die aber keine Aufwertung erführen, im Gegenteil. Zurkinden rechnete anhand konkreter Beispiele vor, wie hoch die Verluste im Fall einer vorzeitigen bis regulären Pensionierung seien: Für den 52-jährigen Pflegefachmann der Lohnklasse 19 betrage der Verlust zwischen 5500 und 9000 Franken pro Jahr. Für den 54-jährigen Koch der Lohnklasse 13 seien es zwischen 4000 und 6700 Franken, für die 42-jährige Reinigungskraft der Lohnklasse 6 zwischen 5700 und 8500 Franken, und für den 33-jährigen Pflegeassistenten der Lohnklasse 11 mache der Verlust zwischen 2700 und 5300 Franken pro Jahr aus. «Das sind Einbussen, die die versprochenen maximalen Renteneinbussen von 9,5 Prozent massiv überschreiten und eine Pensionierung vor 64 unmöglich machen.» Allerdings räumte Zurkinden ein, dass er seinen Berechnungen einen Zinssatz von 2 Prozent zugrunde gelegt habe. «Von einer Rendite von über 2,5 Prozent auszugehen, wie dies der Staatsrat tut, ist unglaubwürdig.» Die körperliche und mentale Belastung sei derart hoch, dass kaum jemand 100 Prozent arbeite, sagten die anwesenden Spitalangestellten. Viele hielten nicht bis 65 durch. «Ich bin angewidert von der Haltung des Kantons», meinte eine Pflegefachfrau. «Man lässt uns schuften und kürzt die Renten», sagte eine andere.

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