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Res Freiburghaus hält Einzug im Museum

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Der 2006 verstorbene freiburgisch-bernische Bildhauer Res Freiburghaus war ein Meister im Umgang mit dem Stein. Er war ausgebildeter Steinmetz, arbeitete als Restaurator und verstand es als Künstler, seinem harten Werkmaterial filigrane, fliessende Formen zu entlocken.

Drei seiner Werke sind ab sofort im Museum für Kunst und Geschichte Freiburg zu sehen: die fast zwei Tonnen schwere «Wachsende Kette» sowie zwei kleinere Werke ohne Titel aus Sand- respektive Speckstein. Es handelt sich um eine Schenkung der von der Familie des Künstlers geführten Stiftung Res Freiburghaus, die sich um seinen Nachlass kümmert. «Ich bin froh, dass die drei Werke jetzt in der Obhut des Museums sind», sagte Paul Freiburghaus, der Vater des Künstlers, am Dienstag anlässlich der Präsentation vor den Medien. «So sind sie sicher gut aufgehoben.»

Figurativ und abstrakt

Eigentlich hätte die Stiftung gerne den ganzen Nachlass von Res Freiburghaus dem Museum überlassen. Dies war jedoch aus Platzgründen nicht möglich. «Die Stiftung hat uns die freie Wahl gelassen, welche Werke wir übernehmen wollten», so Caroline Schuster Cordone, Vizedirektorin des Museums. Die drei Skulpturen repräsentierten sowohl den figurativen als auch den abstrakten Teil von Freiburghaus’ Schaffen: Die «Wachsende Kette», deren Glieder in einer wallenden Haarpracht enden, nimmt ein beliebtes Motiv des Bildhauers auf. Die beiden kleineren, abstrakten Arbeiten zeigen deutlich die Faszination, die der Stein auf Freiburghaus ausübte, und seine Leichtigkeit im Umgang damit.

 Die grosse Kette und das Sandsteinwerk, das die Illusion eines zerfliessenden Steins weckt, sind im seitlichen Garten des Museums untergebracht. Dieser ist derzeit aus Sicherheitsgründen nur eingeschränkt zugänglich, soll demnächst aber als Skulpturengarten eingerichtet werden. Das dritte Werk ist im Oberlichtsaal ausgestellt, welcher der Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts gewidmet ist.

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