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Reservoir verteuert Fussballplatz

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Gleich über zwei Nachtragskredite musste dieGemeindeversammlung Alterswil am Donnerstagabend abstimmen. «Mit Nachtragskrediten haben wir wenig Erfahrung», sagte Hans-Peter Bellorini, Präsident der Finanzkommission und ehemaliger Finanzchef im Gemeinderat, mit leichtem Vorwurf in der Stimme zum Gemeinderat. Dennoch empfahl die Finanzkommission die beiden Kredite zur Annahme.

Reservoir bringt Mehrwert

Seit Anfang 2011 laufen die Arbeiten für den neuen Fussballplatz in Alterswil. Im Laufe des Projekts habe es einige Überraschungen gegeben, wie Ammann Hubert Schibli den 49 Anwesenden erklärte. Deshalb genüge der im Juni 2010 bewilligte Betrag von 650 000 Franken nicht.

Die grössten unvorhergesehenen Kosten sind durch den Bau eines Reservoirs entstanden. Sie belaufen sich auf über 120 000 Franken. «Damit haben wir aber auch einen Mehrwert geschaffen, wir können den Fussballplatz selbst bewässern», sagte Schibli. Der Kauf einer Wasserquelle war von Beginn weg geplant gewesen; es habe sich zudem gezeigt, dass der Bau eines Reservoirs sinnvoll wäre. Aus der Quelle sprudelt nicht immer die gleiche Menge Wasser. Mit dem Reservoir kann das Wasser gespeichert werden, so dass für die Bewässerung des Platzes immer genug vorhanden ist.

Hubert Schibli listete weitere Ursachen für die Mehrkosten auf: Unter anderem sind Erdverschiebungen und Umgebungsarbeiten teurer geworden. Ausserdem seien neben dem Reservoir unter anderem unvorhergesehene Kosten für einen Fussweg und die Beleuchtung entstanden. Das Budget sei zudem sehr eng gewesen, betonte der Ammann. Er beantragte der Gemeindeversammlung einen Nachtragskredit von 150 000 Franken. Dieses Geld sei nötig, um das Projekt richtig zu Ende zu bringen. Ab Frühling 2013 sollen die Fussballspieler den Platz benützen können.

Der Nachtragskredit versetzte einen Bürger in Rage. «Ich wusste nicht einmal, dass es beim Fussballplatz so viel Erde gibt, die ihr hin und her schieben könnt», entrüstete er sich. «In dieser Sache habt ihr versagt», warf er dem Gemeinderat vor. Die Gemeindeversammlung sah das offenbar anders; sie bewilligte den Kredit klar mit 40 zu fünf Stimmen bei vier Enthaltungen.

Sanierungen notwendig

Den zweiten Nachtragskredit in der Höhe von insgesamt 50 000 Franken beantragte der Gemeinderat für Strassensanierungen. Im Frühling und im Sommer führte der zuständige Gemeinderat Joseph Aerschmann zusammen mit der Strassenkommission unddem Gemeindeangestellten Bestandesaufnahmen durch. Bei mehreren Gemeindestrassen zeigte sich, dass Unterhaltsarbeiten dringend nötig sind. «Viele Strassen sind zu schwach für die heutigen breiten und schweren Fahrzeuge», so Aerschmann. Da dringender Handlungsbedarf bestand, entschied sich der Gemeinderat, die Strassen Holzgasse, Zumholz und Heimberg–Gäu sofort zu sanieren. Die Gemeindeversammlung bewilligte hierfür den Kredit von 40 000 Franken, 10 000 Franken genehmigte sie für die Planung des Projekts Valtraloc zur Verkehrsberuhigung im Ortskern. Der Kanton schreibt die Durchführung von Valtraloc in den Gemeinden vor.

Joseph Aerschmann wies darauf hin, dass in den nächsten Jahren im Bereich der Strassen viele Arbeiten anfallen würden. «Bei Strassen, die der Landwirtschaft dienen, ist es möglich, dass wir Subventionen von Bund und Kanton erhalten.» Er werde versuchen, diese zu beantragen.

Ersatzwahl im November

Nach dem Rücktritt von Peter Gross als Ammann Mitte Juni musste auch dessen Posten in der Einbürgerungskommission neu besetzt werden. Die Gemeindeversammlung Alterswil wählte am Donnerstagabend dafür den neuen Ammann Hubert Schibli.

Am 25. November muss Alterswil nach dem Rücktritt von Patrick Leiggener zudem einen neuen Gemeinderatwählen. Kandidatenlisten können bis am 15. Oktober bei der Gemeinde eingegeben werden.

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