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Respekt vor Mensch und Umwelt

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Grüne und Junge Grüne des Kantons Freiburg lancieren Wahlkampagne

Autor: Von ARTHUR ZURKINDEN

Freiburgs Grüne haben es nicht auf den Sitz von CSP-Nationalrat Hugo Fasel abgesehen, der in Bern Mitglied der Grünen Fraktion ist. Dies betonte Nationalratskandidat Hubert Zurkinden am Mittwoch vor den Medien, als die Grünen und Jungen Grünen ihre Wahlkampagne starteten. Sie wollen sich in Bern für eine Politik stark machen, welche den Respekt vor dem Leben und vor der Umwelt in den Vordergrund stellt. Dabei soll dieser Respekt nicht an der Schweizer Grenze Halt machen, sondern die ganze Welt umfassen.«Wir dürfen die Meere nicht leer fischen und wir dürfen die Tropenwälder nicht zerstören», meinte Hubert Zurkinden und gab so zu verstehen, dass es internationale Reglementierungen braucht, um die Natur und das Klima zu schonen. So soll sich die Schweiz in internationalen Gremien wie der Uno, WTO oder Weltbank dafür einsetzen, dass für die Wirtschaft ökologische, soziale und menschenrechtliche Standards verbindlich werden.Der Generalsekretär der Grünen Partei der Schweiz rief auch in Erinnerung, dass die Grünen in Bern an vorderster Front für eine humanitäre Ausländer- und Asylpolitik gekämpft haben und dass sie sich als Friedenspartei der Schweiz verstehen.

Für bessere Gebäude-Isolation

Die Nationalratskandidatin Noémi Uhlinger als Vertreterin der Jungen Grünen möchte sich für eine wirksame Umweltschutzpolitik stark machen. Und dies bedeutet für sie, dass weniger Energie verbraucht wird. So drängen sich ihrer Ansicht nach Vorschriften in der Gebäude-Isolation auf. Sie gab zu bedenken, dass mit einem Minergie-P-Haus eine Energieeinsparung von 50 Prozent mög- lich sei. Klare Richtlinien sollen aber auch für elektrische Apparate und Privatfahrzeuge aufgestellt werden.Ihrer Meinung nach drängt sich auch eine Steuerreform auf. Nach ihren Worten decken die Preise der nicht-erneuerbaren Energien die negativen Auswirkungen auf die Umwelt nicht. Dies solle vor allem durch die Einführung einer CO2-Abgabe geschehen. Die zusätzlichen Gelder sollen wiederum den privaten Haushalten und Unternehmen zugute kommen. Die Abgabe würde so nicht die Budgets der privaten Haushalte schmälern, sondern ein wirtschaftliches und vernünftiges Verhalten im Energiebereich belohnen.Auch Nationalratskandidatin Yolande Peisl vertrat die Ansicht, dass der Umweltschutz die Wirtschaft nicht bremse, sondern vielmehr ankurble. Grüne Politik bedeutet für sie Innovation. Von dieser Politik könne die ganze Gesellschaft profitieren, zumal durch Umweltschutz viele Schäden und viele soziale Kosten verhindert werden können.

Für eine integrative Bildungspolitik

Die Nationalratskandidatin Rebekka Müller (Junge Grüne) möchte sich in Bern für eine Bildungspolitik einsetzen, welche die Eingliederung bestimmter Bevölkerungsgruppen in die Gesellschaft erleichtert. Wie sie sagte, haben ausländische Jugendliche bei der Stellensuche vier Mal schlechtere Chancen als Schweizer. «Dies ist nicht nur ungerecht und für die betroffenen Jugendlichen u. a. für ihr Selbstvertrauen fatal, sondern führt auch zu einer suboptimalen Besetzung der Lehrstellen und zu einer erschwerten Eingliederung», betonte sie.Ihrer Ansicht nach müssen mehr Lehrstellen für Jugendliche mit einem Migrationshintergrund und/oder einem geschlechtsuntypischen Berufswunsch geschaffen werden. An der Schnittstelle zwischen obligatorischer Schule und Ausbildung brauche es ein breites Angebot: Schnupper-Anlässe, Praktika, Sprachkurse und Berufsorientierungsjahre. Auch Mentoring-Projekte sowohl für die Lehrstellensuche als auch während der Ausbildung seien notwendig, damit fehlendes Wissen, fehlende Kontakte und die somit oftmals mangelnde Unterstützung von ausländischen Eltern kompensiert werden können. «Wir sind überzeugt, dass Multikulturalität und Vielfalt eine Bereicherung sind», hielt sie fest.

Mit den Menschen in Kontakt kommen

Hubert Zurkinden hofft, dass die Grünen des Kantons Freiburg ihren Wähleranteil von vier Prozent im Jahre 2003 auf fünf bis sieben Prozent steigern können. Wahlpropaganda wollen sie vor allem mit Ständen machen, die sie aufstellen, um Unterschriften für ihre Initiativen zu sammeln. Nach seinen Worten ist dies die beste Möglichkeit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

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