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Reto Julmy:«Nicht nur einen Bereich fördern»

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Reto Julmy:«Nicht nur einen Bereich fördern»

Reto Julmy, stellvertretender Direktor der Freiburger Wirtschaftsförderung, erklärte gestern auf Anfrage, er kenne den Inhalt der Studie (siehe Haupttext) noch nicht im Detail. Dass mit der Baubranche eines der Zugpferde des Freiburger Wirtschaftswachstums stark von der Bevölkerungszunahme abhängig sei, bestätigte Julmy. «Auch das relativ tiefe Pro-Kopf-Einkommen im Kanton ist ein Hinweis, dass wir einen gewissen Aufholbedarf haben.» Dieses Problem sei der Wirtschaftsförderung bekannt. «Deshalb haben wir den Auftrag, wertschöpfungsintensive Firmen anzusiedeln.»

Dazu gehören laut Julmy auch Betriebe aus der Lebensmittelindustrie, falls sie eine hohe Wertschöpfung aufweisen. Die Idee der Studie, sich bei der Wirtschaftsförderung auf die Lebensmittelbranche zu konzentrieren, beurteilt er kritisch. Es gebe zwar im Kanton mit Betrieben wie der Micarna in Courtepin, Roland Murten, der Elsa in Estavayer oder den Schokoladeherstellern Cailler und Villars eine Konzentration von Unternehmen dieser Branche. «Aber grundsätzlich ist die Wirtschaftsstruktur im Kanton sehr breit gefächert, es würde deshalb zu kurz greifen, nur einen Bereich zu fördern.» Der Lebensmittelbereich gehöre aber zu jenen Branchen, die es weiterzuentwickeln gelte. «Das eine tun und das andere nicht lassen», so Julmy.

Julmy begrüsst aber die Studien: «Gerade Freiburg-spezifische Inputs nehmen wir bei der Wirtschaftsförderung sehr gerne auf.»luk

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