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Retter proben den tragischen Ernstfall

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Autor: karin aebischer

Die grosse Wiese in der Stersmühle bot am Freitag kein schönes Bild: Überall Personen mit Verbrennungen, sie weinen, irren panisch umher, rufen nach Hilfe oder liegen bewusstlos da. Ein Auto, das sich zuvor mehrfach überschlagen hatte, liegt seitlings auf der Matte. Die beiden Insassen sind im Wagen eingeschlossen. Aus einem umgestürzten Grill steigt Rauch auf, die glühende Holzkohle ist auf dem ganzen Terrain verstreut. Und dann – um 13.12 Uhr – trifft ein erster Rettungswagen in der Stersmühle ein, zwei Minuten später die Feuerwehr: Die Übung «Hot Road 2010» nimmt ihren Lauf.

Kritische Beobachter

Die Rettungskräfte sind gefordert. Wer hat welche Verletzung erlitten? Wem muss zuerst geholfen werden? «Das ist genau das Problem und die Herausforderung eines Massenunfalls mit mehreren Verletzten», sagt der Kardiologe Anton Merkle, Präsident der Sensler Ärztevereinigung. Er nimmt als kritischer Beobachter an der Übung teil. Seine Aufgabe ist es, den Einsatz des ärztlichen Dienstes zu beurteilen. Auch die Arbeit der Feuerwehr, der Polizei, der Rega und der Notfallseelsorger wird an diesem Nachmittag ganz genau unter die Lupe genommen.

Inszeniert wurde dieser Autounfall mit vierzehn Verletzten für eine gemeinsame Übung der Ambulanz Sense, der Rega, der Feuerwehr, der Polizei sowie der Notfallseelsorge. Nur alle fünf Jahre wird die Zusammenarbeit dieser Dienste im Sensebezirk im Rahmen einer so gross angelegten Übung geprobt.

Nach und nach treffen Polizei, weitere Ambulanzen, die Stützpunktfeuerwehr und vierzig Minuten nach der ersten Alarmierung auch die Rega ein. Inzwischen hat die Polizei das Gebiet abgesperrt, die Feuerwehrleute versuchen, die verletzte Person aus dem umgestürzten Wagen zu befreien, und die Rettungssanitäter kümmern sich um die Triage und die Erstversorgung der Unfallopfer.

Wichtige erste Diagnose

Anhand von farbigen Schildern, die den Verletzten von den Rettungssanitätern bei der ersten Begegnung um den Hals gehängt werden, wissen die später eintreffenden Sanitäter sofort, welche Patienten als erste behandelt werden müssen. Eine Person, bei der es keine Chance mehr auf Wiederbelebung gibt, wird dementsprechend gekennzeichnet. «Auch das braucht Mut», sagt Anton Merkle.

Zum Schluss treffen die Notfallseelsorger ein und kümmern sich um die schockierten Personen. Kurz vor 15 Uhr ist die Übung zu Ende. Das Fazit fällt positiv aus (siehe Kasten).

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