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Rettungssanitäter schlagen Alarm: Petition fordert Staatsrat zur Neubewertung ihrer Löhne auf

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Eine Delegation von Freiburger Rettungssanitätern hat bei der Staatskanzlei eine Petition mit 76 Unterschriften eingereicht. Darin fordern sie eine Neueinstufung ihrer Lohnklasse.

Der Beatmungsbeutel ist angesetzt, der Katheter gelegt und der Patient auf einer orangen Trage festgeschnallt. Eine Handvoll Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter kümmern sich um den Patienten, der dankenswerterweise nur eine Puppe ist. Auf dieser liegen ein Zettel und ein Stethoskop.

Der Zettel ist eine an den Staatsrat gerichtete Petition mit 76 Unterschriften. Die Petition mit dem Titel «Vergessen wir die Rettungssanitäter nicht» wurde von der Swiss Paramedic Association mit Unterstützung des Verbands des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) lanciert. Eine Delegation von Freiburger Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern übergab diese am Montagmorgen dem Vizekanzler Marc Valloton in der Staatskanzlei. Das Stethoskop ist ein symbolisches Zeichen an den Staatsrat, dass die Rettungssanitäter endlich gehört werden wollen.

Die Rettungssanitäter hatten eine Puppe als symbolischen Patienten dabei.
Bild: Sven Florin

Langes Warten

Vor 20 Monaten klopften die Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter erstmals mit einer Anfrage nach einer Lohnanpassung an die Tür des Staatsrats. Auf eine Antwort warten sie bis heute vergeblich, erklärt der Freiburger Rettungssanitäter Fabrice Corbat, Mitglied der Swiss Paramedic Association. In der Petition verlangen die Initianten deshalb nun eine Neubeurteilung der Lohneinstufung, welche der Staatsrat letztmals 2011 vornahm.

Damals hätte eine Evaluierung einen Lohnschnitt von 18,5 ergeben, der Staatsrat stufte die Rettungssanitäter jedoch in die Lohnklasse 17 ein, erzählt Corbat, der bereits seit 20 Jahren seinen Beruf ausübt.

«Unser Ziel ist es, im Kanton Freiburg ein ähnliches Gehalt zu erreichen wie unsere Pendants in anderen Kantonen», sagt Corbat. Primär gehe es dabei auch um den Nachwuchs: «Wir wollen den Kanton Freiburg attraktiv für die jungen Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter machen.»

Doppelt so viele Einsätze

Die Petition wurde vor dem Hintergrund eingereicht, dass sich die Funktion von Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern in den letzten Jahren stark verändert habe, schreiben die Urheberinnen und Urheber zudem in einer Mitteilung. So habe sich die Anzahl der Einsätze zwischen 2015 und 2020 verdoppelt. Zudem sehe der bei der Volksabstimmung am 9. Juni angenommene Gegenvorschlag zur H24-Initiative vor, die Bedeutung der Freiburger Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter zu stärken. «Dies bedeutet auch, dass ihre Funktion lohnmässig aufgewertet werden muss», heisst es in der Mitteilung.

Mit der Einreichung der Petition ist der Staatsrat nun zu einer Antwort verpflichtet. Was die Erfolgschancen angeht, ist Corbat zuversichtlich: «Wir haben mit den Unterschriften gezeigt, dass wir in der Bevölkerung eine breite Unterstützung haben.»

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