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Der Stadt Freiburg gehen die Baustellen nicht aus

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Die Stadt Freiburg hat an einer Medienkonferenz über die Baustellen im zweiten Halbjahr informiert. Viele stehen kurz vor dem Abschluss.

Die letzte Etappe der Arbeiten an der Richemond-Kreuzung wird in Angriff genommen, die Arbeiten zur Aufwertung des Burgquartiers laufen auf Hochtouren, Strassen werden instandgesetzt und aufgewertet, Wasserleitungen ausgetauscht und das Fernwärmenetz weiter ausgebaut. In der Stadt Freiburg tut sich gerade viel. Im Rahmen einer Medienkonferenz hat der Gemeinderat über die Baustellen der zweiten Hälfte des Jahres 2024 informiert.

Die Baustellen in der Stadt Freiburg für dieses Jahr.
Quelle: Screenshot sitecof.ch

Richemond-Baustelle in der Endphase

«Einige Baustellen stehen kurz vor dem Abschluss. Andere haben gerade erst begonnen», sagte Gemeinderat und Bauvorsteher Elias Moussa (SP). Das grosse Bauprojekt rund um die Neugestaltung der Richemond-Kreuzung befindet sich in der Endphase. Ab diesem Winter soll die Kreuzung zugänglich sein, gleich nach der Eröffnung der neuen SBB-Unterführung im Herbst. Die letzten Arbeiten umfassen unter anderem die Neugestaltung der Trottoirs und Strassen der Südallee (Avenue du Midi) sowie der Beauregard-Allee.

Das gesamte Projekt sieht nebst der neuen Unterführung im Bahnhof und den neuen Bushaltestellen auch eine Begegnungszone vor, die ein besseres Zusammenleben zwischen allen Verkehrsteilnehmenden ermöglichen soll. Ausserdem will die Stadt den Langsamverkehr fördern und den Verkehrsfluss verbessern.

Burgquartier nimmt Gestalt an

Des Weiteren sind auch die Arbeiten zur Aufwertung des Burgquartiers in vollem Gange. Auf dem Sankt-Katharinen-Platz hinter der Kathedrale sollen Bäume gepflanzt werden. Ausserdem finden dort noch archäologische Ausgrabungen statt. Der Bereich rund um die Kathedrale sei nämlich reich an archäologischen Funden, unterstrich Esther Jordan, Leiterin Sektor Strassen- und Brückenbau. Dadurch verzögern sich jedoch unter Umständen auch die Arbeiten in diesem Sektor. «Je nachdem, was sie finden», sagte Jordan.

Der Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Zähringerbrücke ist für Ende 2024 bis Anfang 2025 vorgesehen. Danach werden die Brückenköpfe, der Gehweg, das Geländer und die Fahrbahn neu gestaltet. Die Bauarbeiten an der Mauer des Belvédère sollen im November dieses Jahres und die Neugestaltung des Pertuis-Platzes und Neustadtgasse sollen im Frühjahr 2025 abgeschlossen sein.

Langsamverkehr hat Vorrang

Die Fortschrittgasse (Rue du Progrès) soll bis Ende 2024 ebenfalls neu gestaltet werden. Im Pérolles-Quartier wird die Kreuzung bei der Botzetgasse umgestaltet. Das Ampelsystem verursache Probleme und lange Wartezeiten, so Julien Thirion, Projektleiter Sektor Mobilität. Die Ampeln sollen weg, und das Trottoir wird hochgehoben. Die Fussgängerinnen und Fussgänger werden dort neu Vorrang haben. Das heisst, dass die Autofahrerinnen und -fahrer sich nach ihnen richten müssen. Die Arbeiten sind für Oktober bis Dezember dieses Jahres geplant.

Im Oktober sollen auch Arbeiten am Lorettoweg vorgenommen werden. Unter anderem werden dort die Pflastersteine instandgesetzt und die öffentliche Beleuchtung saniert.

Eine Stadt im stetigen Wandel

«Eine Stadt wird immer Baustellen haben», sagte Gemeinderat und Mobilitätsvorsteher Pierre-Olivier Nobs (Mitte Links – CSP). Es handle sich um eine ständige Instandhaltung und Entwicklung. Die Baustellen hätten auch Auswirkungen auf die Mobilität. «Sie betreffen auch mich und meinen Weg zur Arbeit. Aber es ist zu unserem Besten.» Sie seien eine Chance, die Stadt voranzubringen. Um die Auswirkungen der Baustellen auf den Verkehr zu minimieren, führe die Stadt jedoch auch Mobilitätsmassnahmen durch. Nobs erinnerte daran, dass die Bevölkerung soweit möglich die Park-and-Ride-Parkplätze, die öffentlichen Verkehrsmittel und das Fahrrad benutzen oder sich zu Fuss fortbewegen sollte.

Das Fernwärmenetz wird erweitert

Das Fernwärmenetz in der Stadt Freiburg wird kontinuierlich ausgebaut. «Wir haben aber noch einiges zu tun», räumte Lionel Jordan, Projektleiter bei Groupe E, an der Medienkonferenz ein.

In der zweiten Hälfte des Jahres 2024 werden in fast allen Quartieren der Stadt Arbeiten für den Ausbau des Fernwärmenetzes durchgeführt. Einige beginnen erst noch, andere stehen kurz vor dem Abschluss. Beispielsweise an der Sankt-Michael-Gasse, der Spitalgasse, die Murtenstrasse in Richtung Palatinat oder im Bereich der Grossmattstrasse (Gibloux-Pfad bis zur Gemeindegrenze) sowie der Pilettesgasse.

Derzeit seien 70 Prozent der Hauptachsen in der Stadt (ohne Schönbergquartier) an das Fernwärmenetz angeschlossen. «2025 wollen wir das Schönbergquartier in Angriff nehmen.» Bis April 2026 soll das Fernwärmenetz auf dem gesamten Gemeindegebiet der Stadt Freiburg ausgebaut sein.  

Ausserdem werden Wasserleitungen in verschiedenen Quartieren ausgetauscht. (km)

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