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Ried bei Kerzers schaut aufs Portemonnaie

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«Es ist das erste Mal seit langer Zeit, dass wir ein Defizit budgetieren», sagte Gemeindeammann Heinz Etter an der Gemeindeversammlung von Ried bei Kerzers am Freitagabend. Bei einem Aufwand von knapp 4,4 Millionen Franken beträgt der Ausgabenüberschuss rund 120 000 Franken. Er sei seit 25 Jahren im Gemeinderat und habe die Finanzen seit 22 Jahren unter sich: «Ich bin stolz, dass wir die Steuern nie erhöhen mussten.» Und das solle so bleiben, betonte Heinz Etter.

Der Steuersatz von Ried beträgt 72,5 Prozent der Kantonssteuer. «Wir müssen aufpassen, dass uns die Kosten nicht entgleisen und wir sie im Griff behalten», so der Ammann.

Trottoir ist zu schmal

Von der Investition in Zonen mit Temp 30 im Dorf will Ried deshalb absehen: «Allein die Planung des Ingenieurs kostet schon 60 000 Franken», erklärte Guido Wildhaber auf Nachfrage einer Bürgerin. Doch der Gemeinderat geht mit der Bürgerin und weiteren Votanten einig, dass die Situation mit dem Verkehr teils schwierig ist: «Die Strassen unseres Dorfs sind nicht ungefährlich, insbesondere für Kinder und wenn 40-Tonnen-Fahrzeuge mit Rüben kommen», sagte Heinz Etter. Einem Antrag von Walter Bula, eine Verbreiterung des Trottoirs auf einem Abschnitt der Dorfstrasse zu planen, stimmte die Gemeindeversammlung denn auch mit 56 Ja-Stimmen und einer Enthaltung zu. Derzeit ist das Trottoir nur 75 Zentimeter breit, «und wenn sich grosse Fahrzeuge kreuzen, wird es für Fahrzeuge und Fussgänger gefährlich, besonders für Schulkinder», so Walter Bula. Nach der deutlichen Zustimmung der Versammlung zu dem Antrag versprach Gemeinderat Guido Wildhaber, das Projekt rasch an die Hand zu nehmen: «Wahrscheinlich liegt es bereits im Mai vor.» Zwei Grundeigentümer müssten sich jedoch bereit erklären, einen Meter ihres Landes abzugeben.

Einen Kredit in der Höhe von 72 000 Franken für die Realisierung eines Trottoirs entlang des Widalmi befürworteten die Bürgerinnen und Bürger ohne Gegenstimme. Auch diese Investition soll zur Sicherheit der Kinder beitragen. Einem Nachtragskredit von 130 000 Franken für neue Meteorleitungen stimmte die Versammlung grossmehrheitlich zu. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 250 000 Franken.

Für die Sanierung des Friedhofs und damit die Aufhebung der älteren Gräber legte der Gemeinderat den Stimmbürgern zwei Varianten vor: Die erste sieht vor, alle Gräber des betroffenen Sektors im Frühling für rund 17 000 Franken auf einmal zurückzubauen. Die zweite Variante beinhaltet einen Rückbau in drei Etappen für rund 23 000 Franken. Mit 38 Ja-Stimmen entschied sich Ried bei Kerzers für die erste Variante.

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