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Riedo Clima und Saudan räumen ab

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«Die Trophäe bedeutet mir sehr viel», sagte Arnold Riedo, Gründer von Riedo Clima in Düdingen, nach der Preisverleihung. «Es ist ein Dankeschön für das, was wir gemacht haben, und eine Bestätigung, dass wir es gut machen.» Andere würden ihre Firma verkaufen, bei ihnen habe der Sohn, Urban Riedo, das Unternehmen übernommen. Die Firma mit Geschäftsleiter Beat Waeber ist Gewinnerin in der Kategorie «KMU» der neu lancierten KMU-Trophäen der Agglomeration Freiburg. Das ebenfalls nominierte IT-Unternehmen Liip mit Sitz in Freiburg ging dagegen leer aus.

Zu den Glücklichen gehörte gestern Abend auch die Bäckerei Saudan in Freiburg. Margrit und Gérald Saudan sowie Marketingleiterin Mona Brülhart freuten sich sichtlich über den Preis in der Kategorie «Gewerbeunternehmen». «Einen solchen Preis in Freiburg zu bekommen, wo wir vor zehn Jahren ganz klein angefangen haben und nun zuoberst stehen, erfüllt uns mit Stolz», so Margrit Saudan-Zurbuchen nach der Preisverleihung. Saudan setzte sich gegen die Käserei Belfaux durch.

Der Freiburger Gemeinderat Pierre-Olivier Nobs (CSP), verantwortlich für die Wirtschaftsförderung im Agglomerationsvorstand, betonte die Wichtigkeit des neu geschaffenen Preises. Vor 200 geladenen Gästen rief er im Auditorium Joseph Deiss an der Uni Freiburg in Erinnerung, dass sich 30  Prozent aller im Kanton angesiedelten Unternehmen auf dem Gebiet der Agglomeration befinden. 6500 Firmen bieten 41  Prozent aller Arbeitsplätze im Kanton an. «Die Agglo ist der Motor des Kantons. Wir wollen unsere Wirtschaftskraft mit diesen Preisen hervorheben.» Die KMU-Trophäen erlaubten es den Firmen auch, ihr Potenzial und ihre Schwächen zu erkennen. 31 Unternehmen nahmen am Wettbewerb teil. Für die Agglo sei es schliesslich, so Nobs, eine Möglichkeit, die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu überprüfen.

Staatsrat Jean-François Steiert (SP) erklärte, dass sich der Kanton mit der Frage auseinandersetzen müsse, warum Unternehmen kommen und warum nicht, respektive warum sie gehen und warum nicht. Neben steuerrechtlichen Überlegungen sei dabei oftmals das verfügbare Land ausschlaggebend. «Darum müssen wir dafür sorgen, dass die hier ansässigen Firmen weiterhin im Kanton Freiburg bleiben, und die Rahmenbedingungen für neue Unternehmen verbessern. Es ist schön, wenn Nespresso hierher kommt. Aber das wird nicht ständig passieren. Wir müssen uns breiter aufstellen.» Die Richtung gebe der neue kantonale Richtplan vor. Dabei müsse der Kanton seine Entwicklungsflächen zu nutzen wissen.

Zahlen und Fakten

10 000 Franken und ein Werbevideo

Die KMU-Trophäen der Agglomeration Freiburg wurden von der Wirtschaftsförderung der Agglomeration initiiert und von der Mobiliar, der Bank Valiant, Mazars und den TPF mit 30 000 Franken gesponsert. Die Preisträger erhielten je 10 000 Franken und kommen zudem in den Genuss eines Werbefilms. Die KMU-Trophäen sollen alle zwei Jahre verliehen werden, immer alternierend zum Innovationspreis des Kantons Freiburg.

rsa

 

 

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