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Riesenspektakel am Fusse des Mont-Gibloux

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Josef Jungo

Die Tiere der Eringerrasse (Val d’Hérens), die kleingewachsenen schwarzen Kühe mit den kräftigen Hörnern, haben auch im Kanton Freiburg Fuss gefasst. Etwa 20 Züchter halten 50 bis 60 dieser Tiere mit dem starken Instinkt für die Hierarchie in der Herde. Sie werden teils hobbymässig und als Mutterkühe gehalten. Im Wallis, wo diese Rasse beheimatet ist, finden an zahlreichen Orten Königinnenkämpfe statt. Auf diese Ringkämpfe legen die Züchter grossen Wert. Bei der Bevölkerung und den Touristen sind diese Veranstaltungen sehr beliebt.

Warum nicht auch im Kanton Freiburg?

Yves Rumo, Villarlod, der 15 Tiere der Eringerrasse besitzt, hat schon mehrmals mit Kühen an Ringkämpfen im Wallis teilgenommen. Er war die treibende Kraft und der Hauptorganisator für den ersten Kuhkampf im Kanton. Weil diese Kämpfe im Wallis so populär sind, fand er, dass die Züchter mit der Organisation des ersten Kuhkampfes ihre Tiere zeigen sollten und der Bevölkerung Einblick in diese Wettbewerbe gewähren. Und er pokerte richtig: Rund 1500 Schaulustige fanden sich bei frühlingshafter Witterung bei der Talstation des Skiliftes Villarlod ein, um das Spektakel zu verfolgen.

Ziel nicht ganz erreicht

Die Organisatoren rechneten mit etwa 40 Tieren aus dem Kanton und dem Wallis. Diese Zahl wurde deutlich unterschritten und hatte zur Folge, dass die Qualifizierungskämpfe rascher als geplant zu Ende waren. Dazu kam noch, dass sich einzelne in kleinen Herden gehaltene Tiere nicht dem Kampf stellen wollten. Es ist nämlich interessant, wie Tiere rasch erkennen können, ob sie gegen die Rivalin eine Chance haben. Wenn nicht, ziehen sie es nämlich vor, den Ring kampflos zu verlassen.

Anders die kampflustigen Kühe: sie neigen den Kopf auf den Boden, scharren mit den Vorderbeinen und schnaufen laut. Nach diesen Drohgebärden erfolgt die erste Annäherung und der Kampf beginnt. Je nach Stärke kann dieser Kampf einige Minuten dauern. Es scheint, dass der Applaus des Publikums nach dem ersten Zusammenstoss die Tiere noch stimuliert. Steigt die Verliererin aus, um sich zu entfernen, wird sie von der siegenden Rivalin verfolgt, die ihr noch ein paar Stösse mit den Hörnern verpasst.

Grossanlass von der Witterung begünstigt

Für die Organisation der Veranstaltung konnte Rumo auf die Mithilfe von Berufskollegen und Mitgliedern des Jugendvereins zählen. Ebenso konnten die Bedenken des Präsidenten des Eringer-Zuchtverbandes, Martial Aymon, ausgeräumt werden, der wollte, dass die Ringkämpfe durch die Zuchtgenossenschaften durchgeführt werden. Die Organisatoren wurden deshalb unterstützt von zwei Kommissären aus dem Wallis. Sie hatten ebenfalls das Einverständnis des kantonalen Veterinärdienstes. Ebenso war ein Tierarzt auf dem Platz.

Ob es nach dem Erfolg vom Wochenende einen nächsten Ringkampf im Kanton gebe, hänge nicht von ihnen ab, sagte Rumo. Hiefür sei die Zustimmung des Zuchtverbandes und des Veterinärdienstes erforderlich.

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