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Riesentöter Vully stoppt auch Giffers

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Autor: Kurt Ming

«Ich verliere nicht gerne, erst recht nicht, wenn meine Mannschaft nicht ein gutes Spiel gezeigt hat», sagte Giffers-Trainer Bruno Stulz kurz nach der bitteren Heimniederlage gegen das abstiegsgefährdete Vully. Auf der anderen Seite analysierte Captain und Siegestorschütze Ronnie Binder ebenso trocken: «Siege gegen Spitzenteams sind sicher immer besonders emotional, aber wenn wir in den restlichen Direktbegegnungen nicht auch gewinnen, nützt uns das Ende Saison überhaupt nichts.» Die Zuschauer sahen auf dem wiederum gut bespielbaren Vorderried ein spielerisch eher bescheidenes 2.-Liga-Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten: Die erste Hälfte gehörte eher den Senslern, nach der Pause hatte der Gast die besseren Chancen, und so war der Sieg auch laut Trainer Bruno Stulz nach 90 heiss umkämpften Minuten für die Wistenlacher nicht unverdient.

Umstrittener Ausgleich

Nach einer eher ereignisarmen Starthalbstunde ging der Favorit mehr oder weniger mit dem ersten richtigen Angriff in Führung. Benninger konnte den durchbrechenden Fasel im Strafraum nur noch mit einem Foul bremsen, und den Penalty verwandelte Captain Marro sicher zum 1:0.

Kurz vor dieser Szene hatte Spielmacher Fasel mit einem Lattenschuss bei einem Freistoss aus 25 Metern Pech gehabt; noch mehr schmerzte den Ex-Düdinger allerdings sein zweiter Versuch kurz vor Schluss des Spiels, den Vully-Goalie Hediger mit einer tollen Parade in Corner lenkte. Viel zu reden in und um das Spielfeld gab jedoch der Ausgleich kurz nach dem Seitenwechsel: Studer reagierte nach einem Steilzuspiel am schnellsten und liess Vogelsang mit einem Heber keine Abwehrchance.

Der Routinier war dabei wohl aus einer Abseitsposition gestartet: «In dieser Spielphase hatten wir viel Pech», meinte Stulz, vielleicht hätte sein Team ansonsten den Vorsprung über die Zeit geschaukelt.

Vully mit mehr Spielanteilen

Nur dank dem umstrittenen 1:1 hat Vully allerdings die drei Punkte nicht geholt. In der letzten halben Stunde war das Team des Coachduos Pulver/Ischi die aktivere Mannschaft und hatte laut Binder, der eine Viertelstunde vor Schluss aus kurzer Distanz das 2:1 erzielte, den etwas grösseren Siegeswillen. Dem Heimklub fehlte in der Schlussphase, als man alles nach vorne warf, im Sturmspiel auch etwas die Routine der beiden Schützen auf der Siegerseite. Mit etwas Glück überstand Vully den letzten Angriffswirbel der Oberländer, die es gemäss ihrem Trainer vorher verpasst hatten, mit mehr Willen das Glück auf ihre Seite zu zwingen.

Schon am Mittwochabend hat man im Cuphalbfinal in Plaffeien die Chance, auf diese Niederlage zu reagieren. Auf das Saisonziel, einen Platz unter den ersten fünf, habe dieser Nuller so oder so keine Auswirkung, meinte Bruno Stulz, zudem hatte ja Estavayer ebenfalls verloren. Vully seinerseits dürfte in dieser Verfassung gute Chancen haben, dem Abstieg zu entrinnen. Über die gesamte Spielzeit waren die Seeländer diesmal kompakter und vorne gefährlicher.

Wieder einen Cuop gelandet: Vullys Hediger (l.) und Brülhart freuten sich diebisch.Bild Aldo Ellena

Telegramm

Giffers-Tentlingen – Vully 1:2 (1:0)

Vorderried – 120 Zuschauer. – SR Philippe Cerc.

Tore: 35. Marro (Foulpenalty) 1:0, 54. Lauper 1:1, 76. Binder 1:2.

Giffers-Tentlingen:Vogelsang; Scheuber, Rappo (70. Zihlmann), Rindlisbacher, Marro; Th. Schulthess, Fasel, Philipona (76. Brügger), Kolly; S. Kryeziu, Lüdi (49. Buchs).

Vully-Sports: Hediger; Egger, O. Brülhart, Garressus, Pellet; Mülhauser (81. M. Brülhart), Benninger, Lopes, Jotternand (71. Prelaz); Binder, Lauper.

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