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Risiko wagen und an Vision glauben

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Franz Vonlanthen und Andreas Danuser: bei Ascom ausgestiegen und Inalp gegründet

Vorerst einmal ein sehr gutes Gefühl. Wir haben Kontakte geknüpft und sind auf dem besten Weg, uns einen Namen zu machen.

Wir wollen nicht nur ein technologisch interessantes Produkt herstellen, sondern auch ein Geschäft machen.

Das stimmt, in den USA ist die Start-up-Szene viel lebhafter. Da haben Risikofreudige das Sagen. Und viele Produkte-Innovationen sind in Garagen oder Hinterhöfen enstanden.

Die Risikokapitalszene ist seit Jahren ausgeprägter. Auch junge Firmen investieren ihren Gewinn immer wieder in neue Firmen.

So ist es. Von sieben Firmen überlebt vielleicht eine.

Das könnte man auf den ersten Blick meinen – es ist aber nicht ganz so. Denn im Bereich Telekommunikation sind die Türen zurzeit überall offen.Es gibt zu wenig Fachpersonal.

So genau weiss ich das nicht, ich vermute aber, dass dies mit dem «Image» zu tun hat. Ein Dr. jur oder Dr. nat. oec. ist in unserer Gesellschaft immer noch besser angesehen als ein Techniker!

Es ist klar, dass ein Betrieb wie die Ascom mit Hunderten von Angestellten eine Struktur aufweisen muss. Die Mühlen mahlen langsamer, als in einem Kleinbetrieb. Und einige unter uns wollten nicht nur ein Produkt entwickeln, sondern dieses auch möglichst rasch auf den Markt bringen.

Man kann nicht genug betonen, dass wir in der Schweiz ein gutes Potenzial haben. Wir haben eine einwandfreie Infrastruktur, wir haben eine ETH und Fachhochschulen mit Weltruf, ein multikulturelles Umfeld und ein Qualitätsbewusstsein, das viel intensiver genutzt werden sollte.

Den Standort Freiburg haben wir auch erwogen. Da aber die meisten Mitarbeiter in der Region Bern wohnen, haben wir uns für Niederwangen entschieden.Leider wirkt in der Schweiz immer noch der Kantönligeist. Und es kann durchaus möglich sein, dass die Firma früher oder später auch in der Region Zürich vertreten ist, da in dieser Gegend das Potenzial an ETH-Abgängern viel grösser ist.

Ob dies alles unnötig ist, das weiss ich nicht. Doch gibt es vielleicht eine Erklärung. Der Mensch braucht eine Herausforderung. Früher musste er Nahrung beschaffen und konnte sich so messen und bewähren. Und heute sucht er den «Klick» halt in der Technik, so sehe ich das.

Das geschieht sicher nicht bewusst. Den Grund sehe ich in der rasanten Entwicklung. Früher galt Neues wenigstens ein Jahr lang, heute ist vieles nach vier, fünf Monaten bereits überholt. Und diese Entwicklung im Eiltempo hat natürlich neue Ausdrücke zur Folge.

Leider ist es so. Doch auch im Mit-telalter gab es Fachausdrücke, die nicht von jedermann verstanden wurden.

Wohl nur das Anpassen an die Geschwindigkeit!

Das tue ich als Strassenmusiker. Früher habe ich den Ausgleich beim Divertimento vocale gefunden, und heute finde ich es auf der Strasse. Ich bin Mitglied der siebenköpfigen A-cappella-Gruppe «Vox Orange». So chäme wir mit nüt derhär (ohne Instrument) u tüe öppis. D’Lüt freue sich, und wir üs oh.»

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