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Ritec arbeitet für die Biodiversität

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Jeweils im Juli, August und September arbeitet die Montage-Abteilung des in der sozialen und beruflichen Integration tätigen Vereins Ritec in Düdingen für die Koordinationsstelle des Biodiversitäts-Monitorings Schweiz. Sie hat den Auftrag, eingesandte Bodenproben zu sieben, aufzuteilen und anzuschreiben, damit sie später im Labor untersucht werden können. Die Proben werden auf den sogenannten Indikator «Z9-Mollusken» untersucht, also auf alle Schalen von Schnecken und Muscheln. Dieser Indikator dient im Rahmen des Gesamtprojektes «Biodiversitätsmonitoring Schweiz» (BDM) der langfristigen, systematischen biologischen Bewertung der Nutzflächen in der Schweiz. Die Untersuchung startete 2001. Seit 2016 ist Ritec mit dem Auftrag betraut, vorerst über fünf Jahre.

Proben aus der ganzen Schweiz

Rund 400 Bodenproben aus der ganzen Schweiz werden pro Saison bei Ritec angeliefert. Dort packen Thomas Lindemann und sein Team die Ware aus und kontrollieren, ob sie mit dem Protokoll und der Protokollnummer übereinstimmen. Danach werden die Bodenproben gewaschen und mit einer speziellen Rüttel-Siebmaschine gesiebt. Die Maschine teilt die Proben in drei Fraktionen ein: grobes, mittleres und feines Material. Das wird dann an der Sonne getrocknet. Sobald die Proben trocken sind, werden sie in Säckchen abgepackt und aufbewahrt. In zwei grossen Lieferungen holt die Koordinationsstelle des Biodiversitätsmonitorings Schweiz die Ware ab, um sie im Labor unter dem Mikroskop untersuchen zu lassen.

Mit Spass bei der Sache

Dem verantwortlichen Abteilungsleiter Thomas Lindemann gefällt der Auftrag, mit dem er zwei bis drei Teilnehmer von Ritec beschäftigen kann. «Es macht Spass, da der Auftrag verantwortungsvoll ist und eine gute Abwechslung zu den kleinen Serienarbeiten bietet, die wir üblicherweise verrichten», erklärt er. Für das Sieben und Aufbereiten der Bodenproben könne er Teilnehmer einsetzen, die sich gerne physisch betätigen. «Der Auftrag ist anspruchsvoll», so Lindemann. Denn beim Aufteilen und Anschreiben der Bodenproben muss mit grosser Vorsicht gearbeitet werden, damit die Proben unter keinen Umständen verwechselt werden. Emil Fässler, Teilnehmer bei Ritec, hat diesen Sommer mit den Bodenproben gearbeitet und die Arbeit sehr geschätzt. «Es war interessant, weil ich dieses Gebiet überhaupt nicht kannte. Nur schade, dass der Auftrag nicht das ganze Jahr dauert», sagt er.

«Es macht Spass, da der Auftrag verantwortungsvoll ist und eine gute Abwechslung bietet.»

Thomas Lindemann,

Abteilungsleiter Ritec

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